Alarm um Impfstoff
Van Aken rät: „Astrazeneca“ nur für Ältere

Münster -

Der Impfstopp für AstraZeneca in NRW kam auch auf dringende Empfehlung der Uniklinik-Direktoren, unter anderem Prof. Dr. Hugo Van Aken vom UKM. Am Impfzentrum sollte das Vakzin ohnehin nur noch bis zum 1. April zum Einsatz kommen – weil die Vorräte aufgebraucht sind. Von Karin Völker
Dienstag, 30.03.2021, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 30.03.2021, 20:00 Uhr
Am UKM deutet sich schon Anfang der Woche an, dass der Impfstoff Astrazeneca nicht mehr für Beschäftigte angeboten werden soll. Der Ärztliche Direktor Hugo Van Aken hatte zusammen mit Kollegen weiterer Unikliniken in NRW vor der Anwendung des Impfstoff bei jüngeren Frauen gewarnt.
Am UKM deutet sich schon Anfang der Woche an, dass der Impfstoff Astrazeneca nicht mehr für Beschäftigte angeboten werden soll. Der Ärztliche Direktor Hugo Van Aken hatte zusammen mit Kollegen weiterer Unikliniken in NRW vor der Anwendung des Impfstoff bei jüngeren Frauen gewarnt. Foto: Oliver Werner
Am Impfzentrum in der Halle Münsterland war schon seit Tagen klar, dass vorerst keine weiteren Impfungen mit Astrazencea stattfinden würden. Das hatte aber nichts mit der erneuten Alarmstimmung wegen des aktuellen Auftretens schwerer Komplikationen bei Geimpften zu tun. Astrazeneca im Impfzentrum ist aufgebraucht, „es kommen vorerst keine neuen Lieferungen“, sagte Dr. ­ Hendrik Oen, Bezirksleiter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, am Dienstagmittag. Wenig später stellte der Leiter des städtischen Krisenstabs, Wolfgang Heuer, klar, dass auch jene, die bis zum 1. April im Impfzentrum noch mit Astrazeneca geimpft werden sollten, ein anderes Vakzin erhalten sollen.
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