Untreue-Vorwurf
Neuer Prozess: Früherer Beamter aus dem Bürgerbüro muss vor Gericht

Münster -

Ein schon seit 2016 vom Dienst suspendierter Beamter der Stadtverwaltung muss sich wegen gewerbsmäßiger Untreue verantworten. Doch weil sich das Einholen eines Gutachtens über Monate hingezogen hat, kann das 2021 begonnene Verfahren nicht fortgesetzt werden. Frühestens im Mai kann ein neuer Prozess starten. Von Dirk Anger
Dienstag, 06.04.2021, 21:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 06.04.2021, 21:00 Uhr
Frühestens im Mai 2021 beginnt das Untreue-Verfahren gegen einen suspendierten Beamten der Stadtverwaltung Münster vor dem Amtsgericht. Dann liegen einige der angeklagten Taten elf Jahre zurück.
Frühestens im Mai 2021 beginnt das Untreue-Verfahren gegen einen suspendierten Beamten der Stadtverwaltung Münster vor dem Amtsgericht. Dann liegen einige der angeklagten Taten elf Jahre zurück. Foto: Matthias Ahlke
Das vor 13 Monaten unterbrochene Verfahren wegen gewerbsmäßiger Untreue gegen einen vom Dienst suspendierten Be­amten der Stadtverwaltung Münster muss von vorne beginnen, wie das Amtsgericht Münster auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt hat. Weil sich ein beantragtes technisches Gutachten zur Klärung von Abrechnungsvorgängen im städtischen Bürgerbüro über Monate gestreckt hat, kann das im März 2020 begonnene Verfahren aus prozessualen Gründen nicht mehr fort­gesetzt werden.
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