Modehandwerk in der Corona-Pandemie
Azubis als Profiteure des Lockdowns

Münster -

Kleine Handwerksbetriebe werden immer seltener. Die Pandemie und damit verbundene Geschäftsschließungen haben vielen nicht geholfen, im Gegenteil. Doch gerade Auszubildende in Handwerksbetrieben haben zumeist vom Lockdown profitiert. Von Joel Hunold, und
Mittwoch, 14.04.2021, 10:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.04.2021, 10:00 Uhr
Elena Schäfer, Auszubildende im Hutladen Schmedes an der Salzstraße, bringt die selbst gefertigten Hüte in Form.
Elena Schäfer, Auszubildende im Hutladen Schmedes an der Salzstraße, bringt die selbst gefertigten Hüte in Form. Foto: Oliver Werner
Harte Wochen des Lockdowns liegen hinter den münsterischen Einzelhändlern, und das Damoklesschwert der erneuten Ladentür-Schließung hängt bedrohlich über ihnen. Doch innerhalb der eigenen vier Geschäftswände sind mitunter Profiteure des Lockdowns zu finden: die eigenen Auszubildenden, gerade in Handwerksberufen. „Die Betreuung war ganz intensiv. Es war anders, als wenn ich hier alleine im Atelier gewesen wäre“, berichtet Elena Schäfer, die vor einem halben Jahr ihre Ausbildung im Hutladen Schmedes begonnen hat. Inhaberin Brigitte Fränzer hatte während des Lockdowns mehr Zeit, um sich um die Ausbildung Schäfers zu kümmern. „Handwerklich war es sicherlich von Vorteil“, bekräftigt die Modistenmeisterin: „Wir konnten die Theorie aus der Berufsschule ganz intensiv begleiten“.
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