Namensdiskussion an der Universität
Wilhelms schweres Erbe

Münster -

Die Westfälische Wilhelms-Universität regt in der Debatte um ihren Namensgeber zu einem reflektierten Auseinandersetzung mit dem Thema an. Der Namensstreit um Wilhelm II. zieht sich wie ein roter Faden durch die jüngere Geschichte der Hochschule. Von Karin Völker
Sonntag, 18.04.2021, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 18.04.2021, 11:00 Uhr
Kaiser Wilhelm II. erhob die früheren Akademie“ in Münster in den Stand einer Universität – und wurde so deren Namensgeber
Kaiser Wilhelm II. erhob die früheren Akademie“ in Münster in den Stand einer Universität – und wurde so deren Namensgeber Foto: dpa
Die neuere Debatte um die Frage, ob der deutsche Kaiser Wilhelm II. der richtige Namenspatron für die Universität Münster, die „Westfälische Wilhelms-Universität“ ist, feiert in diesem Jahr Silberjubiläum: 1996 zündete der schon zuvor lange schwelende Namensstreit – die Universität richtete zur Klärung eine Kommission ein. Die kam – damals unter maßgeblicher Beteiligung des bekannten, mittlerweile emeritierten WWU-Historikers Hans-Ulrich Thamer – in der sachlichen Bestandsaufnahme zu einem ähnlichen Ergebnis wie die Arbeitsgruppe unter Leitung des münsterischen Geschichtswissenschaftlers Olaf Blaschke im vergangenen Jahr. Quintessenz: Ja, Wilhelm II.
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