Nanotech-Standort Münster
NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart lobt hohes Innovationspotenzial

Münster -

Die neunte NRW-Nanokonferenz hatte am Donnerstag einen leibhaftigen Teilnehmer: NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart absolvierte im Digital Hub am Stadthafen einen virtuellen Messerundgang und verschaffte sich einen Überblick über die wichtigsten Innovationen der Schlüsseltechnologie.

Freitag, 23.04.2021, 06:00 Uhr
Nach der Konferenz im „Digital Hub“ mit Hafenblick (v.l.): Harald Cremer, Geschäftsführer des Landesclusters NMWP.NRW, Oberbürgermeister Markus Lewe, NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Enno Fuchs, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster GmbH.
Nach der Konferenz im „Digital Hub“ mit Hafenblick (v.l.): Harald Cremer, Geschäftsführer des Landesclusters NMWP.NRW, Oberbürgermeister Markus Lewe, NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Enno Fuchs, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster GmbH. Foto: Wirtschaftsförderung

Ein wenig physische Präsenz in Corona-Zeiten stellte am Donnerstag auch für NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eine willkommene Abwechslung dar. Quasi zur Halbzeit der neunten NRW-Nano-Konferenz war er in Münsters Stadthafen gekommen, um vom „Digital Hub münsterLAND“ aus das Grußwort an die zugeschalteten Teilnehmer aus aller Welt zu richten. Eine der Botschaften zum Nanotechnologiestandort Münster galt der hohen Innovationsfähigkeit in der Forschung und Anwendung.

Virtuelle Messestände

Im Grußwort wiederholte Pinkwart das Lob, mit dem er schon bei seiner Ankunft am Hub Oberbürgermeister Markus Lewe und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM), Enno Fuchs, geschmeichelt hatte: Münster habe sich als Standort hervorragend entwickelt und viel Potenzial.

Das große Interesse an der Nano-Konferenz zeigen rund 500 Anmeldungen, wie es in einer Pressemitteilung der Wirtschaftsförderung Münster heißt. Mit virtuellen Messeständen sind bei der zweitägigen Veranstaltung das Zentrum für Nanotechnologie, die Technologieförderung Münster, die Gesellschaft für Bioanalytik Münster und die Iontof GmbH vertreten. Neben dem NRW-Wirtschaftsministerium und dem Cluster NMWP.NRW bringt sich die WFM mit Unterstützung der CeNTech GmbH zum zweiten Mal als Mitausrichter ein.

Weitere Profilierung

Fuchs betonte gegenüber Pinkwart die Bedeutung des Nanotechnologie-Standorts für die weitere Profilierung des „High-Innovation-Landes NRW“. Das Nanobioanalytik-Cluster Münster bündelt mehr als 30 Firmen und Einrichtungen mit rund 1000 Arbeitsplätzen. In zahlreichen Fachvorträgen ging es in der Nano-Konferenz um die Schwerpunktthemen Energieeffizienz, Elektronik und Gesundheit/Medizin sowie den aktuellen Stand des Leuchtturmprojekts „Forschungsfertigung Batteriezelle“.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7930828?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker