Verein „Andheri“ hilft Schwesternorden in Indien
„Menschen sterben vor Kliniken“

Münster -

Katastrophale Zustände: In Indien wütet die Corona-Pandemie derzeit verheerend. Eine Schwester eines katholischen Ordens, der von einem Verein aus dem Münsterland unterstützt wird, und ein indischer Pfarrer aus Münster berichten. Von Von Pjer Biederstädt
Montag, 03.05.2021, 09:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 03.05.2021, 09:00 Uhr
Der Schwesternorden „Helpers of Mary“ hilft in Andheri – einem Stadtteil von Mumbai – Kindern aus einer Slumschule mit Lebensmitteln aus.
Der Schwesternorden „Helpers of Mary“ hilft in Andheri – einem Stadtteil von Mumbai – Kindern aus einer Slumschule mit Lebensmitteln aus. Foto: Andheri Kinder u. Leprahilfe e.V.
Die Corona-Situation in Indien als dramatisch zu bezeichnen, wäre untertrieben. Sie ist katastrophal. 392 488 neu Infizierte, 3689 Tote – an einem Tag. Die Zahlen von Samstag sind ein trauriger Weltrekord. Ein Ende ist nicht in Sicht: Erst 1,75 Prozent der Milliarden-Bevölkerung sind geimpft, die Krankenhäuser sind überlastet, die hygienischen Zustände miserabel. Außerdem ist der Sauerstoff knapp, und die indische Virus-Mutante grassiert rasend schnell. „Die Lage ist schlimm. Die Menschen sterben dort vor den Kliniken. Doch nicht nur das: Auch die Hungersnot wird größer“, sagt Bernd Schmitz.
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