So., 01.02.2015

Karneval Fröhliche Tafelrunde

Ritter Jockel von der Middendorfer Tafelrunde verkündete die närrischen Statuten.

Ritter Jockel von der Middendorfer Tafelrunde verkündete die närrischen Statuten. Foto: Marlies Grüter

Saerbeck - 

Die Middendorfer Tafelrunde mit Prinz Berti und Prinzessin Kira versteht zu feiern. Das stellte der Elferrat aus dem Schützenverein Dorfbauerschaft/Middendorf glänzend beim Kolping-Karneval in Hövels Festhalle unter Beweis - zusammen mit 350 Narren, vielen „hausgemachten“ Programmpunkten und dem neuen Moderatoren-Duo Gilhaus/Liesenkötter.

Von Marlies Grüter

Samstagabend 18.11 Uhr: Proppevoll ist Hövels Festhalle mit bunt kostümierten Narren. „Das wird ein wildes Gelage hier und heute“, versprechen die neuen Moderatoren Tobias Liesenkötter und Julia Gilhaus und geben mit dem Signal des ritterlichen Elferrates der Middendorfer Tafelrunde den Startschuss für vier dynamische Stunden voller Überraschungen. „Klatschen, Schunkeln und immer wieder Bützen“, heißt die Aufgabe, die Tobias Liesenkötter insbesondere dem Prinzenpaar Berti (Kuberek) und Kira (Dembski-Kuberek) und seinem frohgemuten Elferrat überträgt. Der besondere Clou: Die bunten Karnevalsorden werden überwiegend an talentierte „närrische Eigengewächse“ aus dem Dorf vergeben - bejubelt von 350 bestgelaunten Jecken.

Mit den „Saerbecker Hofmusikanten“ vom Spielmannszug Dorf ist es für die mutigen Ritter und ihre holden Edelfrauen vom Schützenverein Dorfbauerschaft /Middendorf kein Problem, die närrische „Regierungsbank“ auf der Bühne der Festhalle zu erstürmen. Einen besonderen Augenschmaus bieten ihnen das Tanzcorps der hoch dekorierten „Roten Husaren“ aus Neuenkirchen mit wirbelnden Beinen und akrobatischen Höchstleistungen. „Spitze“, findet das Publikum und lässt sich gerne vom „Regenschirm-Bänker“ (Stefan Winkeljann) die Geschäftsmodelle der örtlichen Bierdeckel-Bankenwirtschaft erklären. Ob anschließend an der Theke der Handel mit den neu aufgelegten „Delirium-Garantie-Zertifikaten“ blühte, ist allerdings nicht überliefert. Leichtes Spiel in der Unterhaltung des närrischen Publikums haben der Bauchredner Merlin mit seiner „schläfrigen“ Begleitung und der „Schlawiner“ ( Andreas Hille ), bevor sich mit schwarzen Tüchern der Höhepunkt der Galasitzung ankündigt: In der verdunkelten Festhalle bilden die bunt leuchtenden Beine des Kegelclubs „Die Kegelklopfer“ zu flotter Musik einen begeisternden Anblick. „Zugabe“ skandiert die Narrenschar.

Apropos Tanzen: Mit launigen, kurzweiligen Moderationen und kurzen Sologesangseinlagen haben Julia Gilhaus und Tobias Liesenkötter schon gezeigt, welche exzellenten Entertainerqualitäten in ihnen stecken, bis „Tobi“ – hinter schwarzen Tüchern – seinen „Partytiger“ hervorholt, einen Solotanz aufs Parkett legt und um kurz nach 22 Uhr mit den „Karnevals-Allstars“ aus den eigenen Reihen das „wilde Gelage“ von der Bühne auf die Tanzfläche führt.



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