Messdienerleiter aus St. Georg stärken in Berlin ihre Gemeinschaft
„Nicht mehr zu übertreffen!“

Saerbeck -

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ – hieß es bei den Messdienerleitern, noch in Saerbeck. Für das lange Wochenende über Christi Himmelfahrt machten sich 31 Messdienerleiter zusammen mit Pastoralreferent Werner Heckmann, Alfons Sundermann und Kaplan Ramesh in die deutsche Hauptstadt auf. Einmal im Jahr startet die Messdienerleiterrunde in der Regel einen mehrtägigen Ausflug, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. In den vergangenen Jahren sei es dabei immer in ein Selbstversorgerhaus in der Nähe gegangen, in diesem Jahr sollte es dann mal wieder etwas Besonderes sein, nachdem die letzte große Fahrt mit Rom schon vier Jahre her ist. Etwas Besonderes wurde es dann auch: „Programm und Stimmung lassen sich nicht mehr übertreffen“, sagte Werner Heckmann bei der Rückkehr.

Montag, 05.06.2017, 12:26 Uhr aktualisiert: 07.06.2017, 14:39 Uhr
31 Messdienerleiter waren am langen Wochenende in Berlin. Bei einem vielfältigen Programm lernten sie die Hauptstadt auf eine andere Art und Weise kennen, knüpften Kontakte mit Ordensschwestern und kehrten als ein noch stärkeres Team zurück.
31 Messdienerleiter waren am langen Wochenende in Berlin. Bei einem vielfältigen Programm lernten sie die Hauptstadt auf eine andere Art und Weise kennen, knüpften Kontakte mit Ordensschwestern und kehrten als ein noch stärkeres Team zurück. Foto: Stefanie Behring

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ – hieß es bei den Messdienerleitern, noch in Saerbeck. Für das lange Wochenende über Christi Himmelfahrt machten sich 31 Messdienerleiter zusammen mit Pastoralreferent Werner Heckmann, Alfons Sundermann und Kaplan Ramesh in die deutsche Hauptstadt auf.

Einmal im Jahr startet die Messdienerleiterrunde in der Regel einen mehrtägigen Ausflug, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. In den vergangenen Jahren sei es dabei immer in ein Selbstversorgerhaus in der Nähe gegangen, in diesem Jahr sollte es dann mal wieder etwas Besonderes sein, nachdem die letzte große Fahrt mit Rom schon vier Jahre her ist. Etwas Besonderes wurde es dann auch: „Programm und Stimmung lassen sich nicht mehr übertreffen“, sagte Werner Heckmann bei der Rückkehr.

Das Programm der vier Tage war vielfältig: Von eine Fahrt auf der Spree, über eine Besichtigung des Reichstages bis hin zum Besuch des Friedrichsstadtpalasts. Für alle ein Highlight war das Sightseeing der etwas anderen Art. Bei „Berlin on bike“ erkundeten die Messdiener die Hauptstadt auf dem Fahrrad.

Außerdem lange im Gedächtnis bleiben wird der Besuch zweier Ordensschwestern. Die beiden stammen sind einigen Saerbecker Kirchgängern bereits bekannt. In Berlin betreiben sie ein ambulantes Hospiz für Aids-Kranke Menschen. Ihre Erzählungen hinterließen bei den Jugendlichen sichtlich Eindruck: „Ich dachte, Aids wäre gar nicht mehr so präsent in dieser modernen Welt.“

Das Programm wurde am letzten Tag mit der schönen Aussicht vom Berliner Fernsehturm bei strahlendem Sonnenschein abgerundet.

Diese hatte die Fahrt der ehrenamtlich engagierten Gemeindemitglieder zuvor finanziell unterstützt. Außerdem konnte das ereignisreiche Wochenende durch einige Kollekten und Spendengelder finanziert werden, sowie durch die vergangene Fahrradputzaktion der Messdienerleiter. Aufgrund der hohen Nachfrage kündigen die Messdiener eine weitere Fahrradputzaktion an, um auch so die Kosten der Berlinfahrt für jeden einzelnen Messdiener möglichst gering halten zu können.

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