Ein bewegendes Gemeinschaftskonzert in Ferrières
Caritas et Amor: Wo Güte ist und Liebe

Saerbeck/Ferrières -

Seit 27 Jahren sind Saerbeck und Ferrières durch eine intensiv gelebte Partnerschaft verbunden. Seitdem treffen sich alle drei Jahre die Choristen beider Städte abwechselnd in Deutschland und Frankreich zu einem gemeinsamen Konzert.

Mittwoch, 14.06.2017, 14:30 Uhr aktualisiert: 15.06.2017, 09:07 Uhr
Zwei Chöre wiedervereinigt: Chantecléry und die Chorgemeinschaft mit 36 Sängern verschiedener Chöre aus Saerbeck, schreibt die Zeitung „La République“ unter dieses Foto.
Zwei Chöre wiedervereinigt: Chantecléry und die Chorgemeinschaft mit 36 Sängern verschiedener Chöre aus Saerbeck, schreibt die Zeitung „La République“ unter dieses Foto. Foto: prf

Seit 27 Jahren sind Saerbeck und Ferrières durch eine intensiv gelebte Partnerschaft verbunden. Seitdem treffen sich alle drei Jahre die Chor-Sänger beider Städte abwechselnd in Deutschland und Frankreich zu einem gemeinsamen Konzert.

Jetzt fuhr eine Chorgemeinschaft bestehend aus Sängern mehrerer Chöre des Dirigenten Alexandros Tsihlis und der Saerbecker Meisterchor „Ars musica“ nach Ferrières, wo sie sehr herzlich begrüßt wurden.

Zusammen hatten Alexandros Tsihlis in Saerbeck und Jean-Marie Perrotin das Konzert im Rahmen der Pfingstfestlichkeiten in Ferrières vorbereitet. In der Kirche Notre-Dame de Bethléem fand dann das sehr gut besuchte Gemeinschaftskonzert der deutschen Sänger und Chanteclèry statt.

Die Chorgemeinschaft „ars musica ensemble“ und Chanteclèry sangen jeweils ein breitgefächertes Repertoire mit Werken aus mehreren Epochen. Jean-Marie Perrotin und Alexandros Tsihlis vereint ein gleichermaßen hoher Anspruch an das Repertoire und die Vortragskunst der Sänger.

Zum Abschluss sangen alle Choristen gemeinsam vier Werke. Auf Deutsch erklangen „Ein Stündlein wohl vor Tag“ von Hugo Distler und „Wer bis an das Ende beharrt“ aus dem „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und ein fröhlich-gelassenes „What A Wonderful World“. Besonders berührt waren die Zuhörer von „Le temps des cerises“, einem Chanson von Jean-Baptiste Clément, das mit seinem historischen Bezug in Frankreich einen hohen emotionalen Wert hat und sehr beliebt ist.

Deutsche und Franzosen hatten an diesem Konzert viel Freude. Gutes Niveau und gleichermaßen hohe musikalische Leistung passten hervorragend zusammen. Musik „wie aus einem Guss“, waren sich beide Dirigenten einig. Alexandros Tsihlis und Jean-Marie Perrotin schmieden bereits Ideen über die bisherigen Austauschkonzerte hinaus.

Den hohen Stellenwert betonte Jean-Marie Perrotin auf sehr berührende Weise. Das Pfingskonzert war das zehnte Gemeinschaftskonzert beider Gruppen.

Hierfür hat Jean-Marie Perrotin ein Chorstück komponiert, das von Chantecléry und der Querflötistin Hélène Aubry vorgetragen wurde. Mit Blick auch auf die langjährige Freundschaft hat er den Text gewählt „Ubi caritas et amor“ – wo Güte ist und Liebe, da ist Gott. Er widmete sein Werk Alexandros Tsihlis und den Sängern aus Saerbeck.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4928015?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686837%2F
Nachrichten-Ticker