Blutspendetermin
Spendenfreudig

Saerbeck -

Der nächste Blutspendetermin des DRK-Ortsverbands Saerbeck ist am Dienstag, 8. August, von 16.30 bis 20.30 Uhr in der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG), Schulstraße (Zugang durch den Haupteingang). Gerade in den langen Sommerferien werden Blutpräparate, die Leben retten helfen, knapp, erinnert der Blutspendedienst West des DRK.

Dienstag, 25.07.2017, 16:26 Uhr
Das DRK führt am 8. August wieder einen Spendentermin durch.
Das DRK führt am 8. August wieder einen Spendentermin durch. Foto: DRK

Täglich würden in Deutschland rund 15 000, in NRW bis zu 3500 Blutkonserven benötigt, zum Beispiel bei Operationen, Tumorbehandlungen oder Geburten; dabei lässt sich Blut nicht künstlich herstellen.

In diesem Jahr hat das DRK Saerbeck die Zahl der Blutspendetermine um einen auf fünf erhöht, um dem zuletzt Jahr für Jahr festzustellenden Rückgang der Teilnehmerzahlen zu begegnen. Einen ersten Erfolg konnten die Rotkreuz-Helfer im Dorf bereits verbuchen: Ende Mai, beim dritten von fünf Terminen, wollten 200 Menschen einen halben Liter ihres Bluts spenden. Damit lag die Teilnehmerzahl deutlich über den 173 beim Termin zuvor und zehn Prozent über dem mittelfristigen Durchschnitt.

Walter Thiemann vom DRK-Ortsverband hofft nun darauf, dass aus dieser „erfreulichen“ Kehrtwende ein Trend wird. Nach wie vor zählt Saerbeck laut den Statistiken zu den sehr spendenfreudigen Orten im Münsterland.

Anmeldung, Fragebogen ausfüllen, ärztlicher Check und nachher eine warme Mahlzeit in der Schulmensa, das ist das übliche Prozedere. Die eigentliche Blutspende wird vom Blutspendedienst West des DRK erledigt. Alles weitere vor Ort organisiert der Ortsverband. Erstspender sollten etwa eine Stunde Zeit mitbringen. Die Spende selbst dauert laut DRK-Blutspendedienst nur wenige Minuten.

Weiterhin erprobt werden soll am 8. August ein vereinfachter Ablauf für Mehrfachspender, kündigte Walter Thiemann an. Sie können nach der Spende selbst entscheiden, ob sie sich noch zehn Minuten hinlegen oder direkt zum Essen gehen und sich das Stau-Band dann bei der Rückgabe des Blutspenderausweises abnehmen lassen. Das sei zuletzt „sehr gut angekommen“, berichtete Walter Thiemann.

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