Hilfe für Damongo in Ghana
Pavillon ersetzt offene Feuerstelle

Saerbeck -

Saerbecker Spenden machen es möglich: Eine Grund- und Mittelschule in Damongo (Ghana) kann einen Küchen-Pavillon bekommen, wo bisher für 300 Schüler auf einer offenen Feuerstelle unter freiem Himmel die Mahlzeiten zubereitet werden mussten. Ein Dach für die Essensausgabe und ein Gatter für Ziegen und Hühner sitzen auch noch drin.

Freitag, 28.07.2017, 10:16 Uhr aktualisiert: 28.07.2017, 10:20 Uhr
Mitglieder des Eine-Welt-Kreises und Vertreter der St.-Georg-Pfarrgemeinde mit Father Charles, Priester in der Partnergemeinde St. Theresa in Damongo in Ghana.  
Mitglieder des Eine-Welt-Kreises und Vertreter der St.-Georg-Pfarrgemeinde mit Father Charles, Priester in der Partnergemeinde St. Theresa in Damongo in Ghana.   Foto: red

Auf eine unerwartete Mitstreiterin ist der Eine-Welt-Kreis der St.-Georg-Pfarre in seiner Partnergemeinde St. Theresa im Norden Ghanas gestoßen. Der Effekt: Die aktuell überreichten 800 Euro Spenden vom Kirchencafé, eine Kollekte aus dem Juni, einige größere Einzelspenden und das, was Beate Schlömer-Chavet aus Mechernich-Satzvey vom Aktionskreis Pater Hagen bereits gesammelt hatte, reichen aus für das nächste größere Projekt im Einzugsgebiet von St. Theresa. Eine Grund- und Mittelschule in Damongo kann einen Küchen-Pavillon bekommen, wo bisher für 300 Schüler auf einer offenen Feuerstelle unter freiem Himmel die Mahlzeiten zubereitet werden mussten. Ein Dach für die Essensausgabe und ein Gatter für Ziegen und Hühner sitzen auch noch drin.

Das verbindende Element für das Zusammenkommen der rund 4200 Euro für diese Hilfe ist Father Charles, Priester in St. Theresa. Er war im Juni in St. Georg zu Besuch und dankte in einem Gottesdienst in der Predigt den Gemeindemitgliedern. „Sie haben uns schon viel geholfen“, stellte er in fließendem Deutsch fest und nannte den Ausbau des Kirchengebäudes, Geld für eine Nothilfe-Stiftung und Hilfen für Schulen als Beispiele.

Das jüngste Projekt zum Bau der Küche an der St.-Anne-Schule kommt 300 Kindern zugute. Diese Schule ist unter anderem für 40 Mädchen aus entlegenen Dörfern, die zu St. Theresa gehören, die einzige Chance auf Unterricht. Sie sind auf Unterkunft und Verpflegung angewiesen, die die Kirchengemeinde bieten kann. Der tägliche Fußmarsch wäre zu weit, andere Transportmöglichkeiten gibt es nicht, berichtet Andreas Holtmann vom Eine-Welt-Kreis St. Georg. Seit dem ersten Besuch von Kreis-Mitgliedern in Damongo „war es unser Wunsch, den Schulbesuch von Kindern, die im Busch wohnen, zu unterstützen oder möglich zu machen. Deshalb haben wir die Unterstützungsanfrage von Frau Schlömer-Chavet gerne bejaht“, schreibt er.

Der Aktionskreis Pater Hagen geht auf Schlömer-Chavets Cousin Pater Bernhard Hagen zurück, der ab 1970 als Missionar der „Weißen Väter“ mit dem Ziel des Entwicklungsdienstes mit dem Menschen im Mittelpunkt Pionierarbeit im Norden Ghanas leistete. Um diesen Aktionskreis entstanden weitere Hilfsprojekte wie das, an dem sich nun die St.-Georg-Pfarrgemeinde beteiligte.

Wie die Lage in Damongo ist, wo und wie geholfen werden kann, darüber berichtete Father Charles in Saerbeck unter anderem bei der Spendenübergabe und einem Grillabend mit Mitgliedern des Eine-Welt-Kreises.

Zum Thema

Kontakt zum Eine-Welt-Kreis St. Georg: Andreas Holtmann, ' 02574/ 98 38 88; Pastoralreferent Werner Heckmann, ' 02574/93 83 40 (Büro) oder 12 16 (privat).

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