Paula und Ludger Dierksmeier feiern Goldene Hochzeit
„Dann war da dieses Mädchen“

Saerbeck -

„Gekannt haben wir uns schon immer“, antwortet Paula Dierksmeier auf die Frage, wie sie zu ihrem Mann Ludger gekommen ist, „aber so schnell ging das dann auch nicht“. Aber es hält, nun schon 50 Jahre. Am Freitag feierten die Beiden im Schulkamp ihre kirchliche Goldhochzeit, unübersehbar angezeigt vom prächtigem Grün und vielen Röschen am Haus.

Freitag, 18.08.2017, 15:02 Uhr aktualisiert: 20.08.2017, 10:41 Uhr
Unverkennbar Gold:  Paula und Ludger Dierksmeier feierten am Freitag ihr 50-jähriges Ehejubiläum, Bürgermeister Wilfried Roos gratulierte.
Unverkennbar Gold:  Paula und Ludger Dierksmeier feierten am Freitag ihr 50-jähriges Ehejubiläum, Bürgermeister Wilfried Roos gratulierte. Foto: Alfred Riese

Ludger (75 Jahre) und Paula (76) Dierksmeier sind gebürtige Saerbecker, er aus dem Dorf, sie aus Middendorf. In jungen Jahren spielte er viel mit den Meiners-Brüdern Fußball, „und dann war da dieses Mädchen dabei“, erinnert sich Ludger Dierksmeier mit einem liebevollen Blick auf seine Paula. Die Bekanntschaft wuchs langsam, erzählt er, aber wie eine Eiche.

Er, gelernter Schreiner, ist vielen Saerbeckern im Gedächtnis als Schul-Hausmeister, Fahrer des gemeindlichen Schüler-Bullis in den Bauerschaften und Zuständiger für das Bürgerhaus. Dort trug sich auch das zu, was er gerne als Anekdote erzählt: „Ich kann heute mit Stolz sagen, dass ich einer der Ersten war, die Wilfried Roos in Saerbeck kennengelernt haben“, sozusagen im Wartezimmer für das Bewerbungsgespräch für das Amt des Gemeindedirektors im Jahr 1994. In der Öffentlichkeit stand Ludger Dierksmeier auch beim Heimatverein, zuletzt als dessen Vorsitzender. Zu dem Verein kam er „als junger Kerl“, wie er sagt, als er dort Hilfe bei seinem großen Hobby, dem Briefmarken sammeln, suchte. Er blieb und kümmert sich heute noch um das Fotoarchiv. Paula Dierksmeier arbeitete als Bankkauffrau bei der Volksbank und von 1992 bis 2001 als Pfarrsekretärin, ehrenamtlich in der Frauengemeinschaft kfd als Kassiererin.

Drei Kinder haben die Beiden und zwei Enkel, die alle in der Nähe geblieben sind. Haus und Garten sind ihre Hobbys. Und Ludger Dierksmeier ist den Postwertzeichen treu geblieben, die er gerne kiloweise bei der Aktion „Briefmarken für Bethel“ kauft, wo sie eine Beschäftigungsmöglichkeit für Menschen mit Behinderung sind.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5086024?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686837%2F
Nachrichten-Ticker