Ferienspaß mit Lerneffekt: Kinder bauen Fischdosen zu Solarbooten um
Klimafreundliche Heringsbüchsen

Saerbeck -

Erneuerbare und umweltschonende Energien sind zu Zeiten des Klimawandels ein hochaktuelles Thema, bei dem Saerbeck als Klimakommune mit dem Bioenergiepark als gutes Beispiel vorangeht. Um auch den Nachwuchs an dieses Thema heranzuführen, veranstaltete der Förderverein Klimakommune e.V. eine Ferienspaßaktion mit dem Titel „Bau eines Solarbootes im Bioenergiepark“.

Freitag, 18.08.2017, 15:02 Uhr aktualisiert: 22.08.2017, 16:49 Uhr
Stolz präsentieren die Ferienspaßkinder ihre Solarboote, die sie im Bioenergiepark am außerschulischen Lernstandort gebaut haben. Und so einfach geht’s: Man nehme eine Fischdose, einem Strohhalm, Pappe, einen Propeller, ein Solarmodul und einen Elektromotor.
Stolz präsentieren die Ferienspaßkinder ihre Solarboote, die sie im Bioenergiepark am außerschulischen Lernstandort gebaut haben. Und so einfach geht’s: Man nehme eine Fischdose, einem Strohhalm, Pappe, einen Propeller, ein Solarmodul und einen Elektromotor.

Dabei lernten insgesamt 20 sieben- bis zwölfjährige Kinder, dass man keinen teuren Sprit und keine umweltverschmutzenden Motoren für Boote braucht. Sie bastelten – in Miniaturform – ein Solarboot, das sich nur mit Sonnenenergie vorwärts bewegt.

Dabei halfen ihnen der am außerschulischen Lernort tätige Bildungsassistent Peter Engeler und Lehrer Sebastian Köhler von den Saerbecker Energiewelten. Auf die Idee, so etwas zu bauen, wären die Kinder wohl nicht von alleine gekommen, sagen sie ehrlich. Umso begeisterter waren sie von dem Ergebnis. Nur mit einer sauberen Fischdose, einem Solarmodul, einem kleinen Elektromotor, Pappe, einem Strohhalm und einem Propeller zauberten die Jungen und Mädchen Mini-Solarboote und ließen sie gleich im Planschbecken vom Stapel laufen.

Es dauerte nicht lange, da wurden Wettrennen veranstaltet: „Mein Boot ist das schnellste!“ – „Nein, ich habe dich überholt!“, hörte man die Kinder auch noch außerhalb der Grenzen des Bioenergieparkes rufen. So richtig schnell konnten die Boote aufgrund der fehlenden Sonne allerdings nicht werden. Da musste schon eine externe Lichtquelle her, um dem Solarboot Auftrieb zu verleihen.

Zwei Stunden dauerte es insgesamt, so ein Boot zu basteln. Schwer fanden es die Kinder allerdings nicht, zumal, wenn sie es einmal gesehen hatten. Dann entdeckten die Kinder auch sofort, dass das Boot nicht mehr funktioniert, wenn Wasser an den Motor gelangt, und so wurden dann verschiedene Schutzsysteme für diesen entwickelt. Auch eine individuelle Note durfte nicht fehlen: Bemalte Flaggen, bunte Farben auf dem Deck, ein kleiner Ausguck oder ein Lagerraum sorgten dafür, dass die Boote nicht verwechselt werden konnten.

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