Ärzte und Helferinnen-Kolleginnen verabschieden Cornelia Kleine-Bardenhorst
Eine Institution geht in den Ruhestand

Saerbeck -

Eine Saerbecker Institution, das darf man wohl so sagen, hatte am Donnerstag ihren letzten Arbeitstag. Aus diesem Anlass im schicken Porsche chauffiert, fuhr Cornelia Kleine-Bardenhorst an der Gemeinschaftspraxis Möhlenkamp & Winter vor. Auf der Treppe standen die Ärzte und ihre Helferinnen-Kolleginnen mit Rosen Spalier und ließen sich gerne umarmen. Die zweite Treppe rauf in der Praxis hatte sogar der Stuhl der angehenden Rentnerin am Empfang einen Blumenkranz bekommen.

Donnerstag, 21.09.2017, 19:16 Uhr aktualisiert: 22.09.2017, 14:43 Uhr
Ohne Rosen und viele Umarmungen ließ das Team der Praxis Möhlenkamp & Winter seine Arzthelferin Cornelia Kleine-Bardenhorst (mit Strauß) nicht in den Ruhestand ziehen.
Ohne Rosen und viele Umarmungen ließ das Team der Praxis Möhlenkamp & Winter seine Arzthelferin Cornelia Kleine-Bardenhorst (mit Strauß) nicht in den Ruhestand ziehen. Foto: Alfred Riese

Eine Saerbecker Institution, das darf man wohl so sagen, hatte am Donnerstag ihren letzten Arbeitstag. Aus diesem Anlass im schicken Porsche chauffiert, fuhr Cornelia Kleine-Bardenhorst an der Gemeinschaftspraxis Möhlenkamp & Winter vor. Auf der Treppe standen die Ärzte und ihre Helferinnen-Kolleginnen mit Rosen Spalier und ließen sich gerne umarmen. In der Praxis hatte sogar der Stuhl der angehenden Rentnerin am Empfang einen Blumenkranz bekommen.

Die älteste Tochter des früheren Saerbecker Landarztes Franz Nordhues und seiner Frau Josepha hatte vor 38 Jahren ihre Ausbildung und dann die Arbeit als Arzthelferin in der väterlichen Praxis angetreten. Als die Praxis einige Jahre später übernommen wurde, „habe ich sie mit übernommen“, sagte am Donnerstag Dr. Heinrich Möhlenkamp mit einem Augenzwinkern. Ein wenig Wehmut war nun am letzten Tag dabei. „Ich würde zwar nicht mit vollem Pensum weiterarbeiten, aber gegen ein paar Stunden hätte ich nichts einzuwenden“, bekannte Cornelia Kleine-Bardenhorst, die in Leer wohnt. Allerdings müsse man auch die jüngeren Generationen zum Zuge kommen lassen.

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