Bürgermeister wieder auf Japan-Tour
Gegenbesuch in Fukushima

Saerbeck -

Roos und Wallraven besuchten jetzt die japanische Präfektur Fukushima und nahmen an der Local Renewables Conference in Nagano teil, die sich mit lokalen Ansätzen der Energiewende beschäftigte. Zugleich erwiderten sie den Besuch aus der Präfektur Fukushima. Eine Delegation, angeführt von Gouverneur Masao Uchibori, hatte Saerbeck Anfang des Jahres besucht.

Mittwoch, 27.09.2017, 14:22 Uhr
Norio Kato, Bürgermeister von Shinchi, schüttelt Saerbecks Bürgermeister die Hände. Hinten (von links): der Verwaltungschef von Shinchi, dessen stellvertretende Bürgemeister, der Vorsitzende des Gemeinderat, Prof. Fujita, Guido Wallraven und zwei weitere Mitarbeiter der Gemeinde.
Norio Kato, Bürgermeister von Shinchi, schüttelt Saerbecks Bürgermeister die Hände. Hinten (von links): der Verwaltungschef von Shinchi, dessen stellvertretende Bürgemeister, der Vorsitzende des Gemeinderat, Prof. Fujita, Guido Wallraven und zwei weitere Mitarbeiter der Gemeinde. Foto: prf

Konferenzen, Besichtigungen, Präsentationen: Bürgermeister Wilfried Roos und Klimakommune-Projektmanager Guido Wallraven absolvierten während ihrer Japanreise ein strammes Programm, schreibt die Gemeindeverwaltung in ei­ner Pressemitteilung.

Dabei haben die Japaner offenbar viele Anregungen aus Saerbeck mit nach Hause genommen. So will die Stadt Shinchi, die besonders hart von der Katastrophe 2011 betroffen war, am neuen Bahnhof eine Heizzentrale mit einem Energieerlebnispfad errichten. Weiterhin habe der rege Austausch Vorbehalte gegen Windenergie bei den japanischen Gesprächspartnern abgebaut. „Da ist etwas in Bewegung, das ist deutlich zu spüren“, so Bürgermeister Roos.

Gouverneur Uchibori legt weiter großen Wert auf die Zusammenarbeit mit dem Land NRW und Saerbeck. „Er sieht Saerbeck als Leuchtturm-Projekt und als Vorbild“, erklärt Guido Wallraven. Auch in Japan sind es die Kommunen, die die Energiewende und den Ausstieg aus der Atomenergie vorantreiben.

Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme an der Konferenz in Nagano. Gut 700 Teilnehmer tauschten sich über die Zukunft der Energieversorgung aus. Für die Saerbecker Präsentation gab es viel Applaus, wie Roos berichtet.

Der Besuch von Roos und Wallraven in Japan dauerte eine Woche und wurde vom Bundesumweltministerium in Berlin und vom japanischen Umweltministerium finanziert.

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