25-jähriges Ortsjubiläum von Pastor Peter Ceglarek in St. Georg
„Da weiß man, was man hat“

Saerbeck -

Eine volle Kirche am Donnerstagabend: Mit dieser Überraschung gratulierte die St.-Georg-Pfarrgemeinde Pastor Peter Ceglarek zum 25-jährigen Ortsjubiläum. Und stimmte einen Kanon an.

Freitag, 27.10.2017, 17:00 Uhr
Einen ewigen Kalender bekam Pastor Peter Ceglarek zum 25-jährigen Ortsjubiläum von Vertretern der Gremien der St.-Georg-Pfarrgemeinde im voll besetzten Donnerstagabend-Gottesdienst. Ohne Kanon ging es nicht, als die St.-Georg-Pfarrgemeinde Pastor Peter Ceglarek mit einer vollen Kirche am Donnerstagabend zum 25-jährigen Ortsjubiläum gratulierte.
Einen ewigen Kalender bekam Pastor Peter Ceglarek zum 25-jährigen Ortsjubiläum von Vertretern der Gremien der St.-Georg-Pfarrgemeinde im voll besetzten Donnerstagabend-Gottesdienst. Ohne Kanon ging es nicht, als die St.-Georg-Pfarrgemeinde Pastor Peter Ceglarek mit einer vollen Kirche am Donnerstagabend zum 25-jährigen Ortsjubiläum gratulierte. Foto: Alfred Riese

Eine volle Kirche an einem Donnerstag um 19 Uhr, wohl an die 200 Menschen in den Bänken: So sah die Überraschung aus, die die St.-Georg-Pfarrgemeinde ihrem Pastor Peter Ceglarek zum 25-jährigen Ortsjubiläum bereitete. Der so Geehrte war bei den Eröffnungsworten der Messe sichtlich bewegt und überwältigt. „Ich habe nichts geahnt“, sagte er, „aber die Texte für diesen Abend passen“.

„Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen.“ Dieses Jesus-Wort aus dem Lukas-Evangelium wollte Pastor Ceglarek als Aufruf verstehen, der Gleichgültigkeit und dem „Das haben wir schon immer so gemacht“ eine brennende Leidenschaft entgegenzusetzen, die „Flamme der Liebe“. Und wo Jesus von „brennender Luft“ zwischen Begeisterung und Ablehnung spricht, meinte Peter Ceglarek, „wenn diese Flamme nicht in uns brennen würde, hätten wir uns heute nicht auf den Patt gemacht“. Bei allen Zerrissenheiten von Menschen, bei allen Stärken und Schwächen – auch bei ihm selbst.

„Danke, dass sie mich diese 25 Jahre ertragen haben, wie ich bin“, sagte er am Ende, bevor sich vor ihm eine lange Schlange von Gratulanten bildete.

Natürlich kam der ungewöhnliche Werktagsgottesdienst im Zeichen des Ortsjubiläums nicht ohne die vom Pastor so geliebten Kanon-Gesänge aus. An diesem Abend mit Musik vom Kolping-Blasorchester, dass ein Geburtstagsständchen und das Lied „Laudate omnes gentes“ aus dem vom Pastor sehr geschätzten Taizé begleitete.

Nach einem augenzwinkernden Glückwunsch zur „Silberhochzeit mit St. Georg“ stellte Andreas Plietker, Vorsitzende des Pfarreirats und auch im Namen der anderen Gemeindegremien, fest, „mit so vielen Menschen zu feiern ist ein Stück Würdigung – vielen Dank für 25 Jahre Diensttreue zu den Menschen“. Sehr dankbar sei er für viele Gespräche und die vertrauensvolle Zusammenarbeit, sagte Wilfried Roos, der nicht viel kürzer Bürgermeister von Saerbeck ist wie Peter Ceglarek Pastor von St. Georg. Er hob die Arbeit in St. Georg auch für Menschen ohne Konfession oder einem anderen Glauben als den christlichen hervor und zeichnete Peter Ceglarek mit der Ehrenmedaille „Curtis sorbeke“ aus. Dazu gab es eine CD mit dem Dorf-Song „Du bist Saerbeck“.

Zu seiner außergewöhnlich langen Dienstzeit in Saerbeck sagte Peter Ceglarek: „Statt Pfarrer einer fusionierten Großgemeinde zu werden, bin ich lieber in Saerbeck geblieben. Da weiß man, was man hat, da sind Menschen wie ich.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5250426?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686837%2F
Nachrichten-Ticker