Pfarreiratswahl in St. Georg
Rückendeckung gefragt

Saerbeck -

Zwölf Kandidaten für zwölf Plätze, so hat es der Wahlausschuss für die Pfarreiratswahl in der St.-Georg-Gemeinde entschieden. In einer Zustimmungswahl, die erstmalig in den Wahlstatuten des Bistums vorgesehen ist, können knapp 3800 Katholiken ab 14 Jahren Mitte November bis zu zwölf Kreuzchen machen. Jedes Kreuzchen bedeutet Wertschätzung für ehrenamtliche Mitarbeit, meint Pastor Peter Ceglarek.

Sonntag, 29.10.2017, 17:00 Uhr aktualisiert: 30.10.2017, 15:41 Uhr
Die Kandidaten, die sich Mitte November für den Pfarreirat einer Zustimmungswahl stellen. Es fehlt Christian Kälker-Ortmeier. Rechts steht Pastor Peter Ceglarek, links Paroralreferent Werner Heckmann.
Die Kandidaten, die sich Mitte November für den Pfarreirat einer Zustimmungswahl stellen. Es fehlt Christian Kälker-Ortmeier. Rechts steht Pastor Peter Ceglarek, links Paroralreferent Werner Heckmann. Foto: St. Georg

3767 Katholiken ab 14 Jahren in Saerbeck sind Mitte November aufgerufen, den nächsten Pfarreirat der St.-Georg-Pfarrgemeinde zu wählen. „Jedes Kreuzchen ist wertvoll, eine Wertschätzung und Rückendeckung für die Kandidatinnen und Kandidaten und deren ehrenamtliche Mitarbeit“, wirbt jetzt Pastor Peter Ceglarek für die Teilnahme. Anfang November erscheint ein Extra-Pfarrbrief, in dem die zwölf Kandidaten vorgestellt und Aufbau und Aufgaben des Pfarreirats erklärt werden, kündigt die Pfarrgemeinde in einer Mitteilung an. Das Heft wird allerdings nicht an alle Haushalte verteilt, sondern an zentralen Stellen im Ort ausgelegt, sagte Alfons Günnigmann, Vorsitzender des Wahlausschusses. Eine Briefwahl ist ab sofort möglich über das Pfarrbüro, wo die nötigen Unterlagen zu bekommen sind.

Von den zwölf Kandidaten wollen wir keinen missen.

Alfons Günnigmann, Vorsitzender des Wahlausschusses

„Der Pfarreirat gestaltet zusammen mit dem Pastoralteam eine lebendige christliche Gemeinde, er bemüht sich um die Vernetzung kirchlicher Vereinigungen, Einrichtungen und Orte.“ So wird das Tätigkeitsgebiet des Gremiums im Extra-Pfarrbrief beschrieben. Es geht ebenso darum, die Pfarrgemeinde mit Partnern im Sozialraum wie der Kolpingsfamilie oder der evangelischen Kirchengemeinde zu vernetzen. Konkret kann das bedeuten: Konzepte für Erstkommunion und Firmung entwickeln, wirtschaftlichen und sozialen Nöten mit einer entsprechenden Ausrichtung des karitativen Diensts begegnen, die Kooperation mit den Schulen pflegen, die Ökumene vertiefen und die Zusammenarbeit zwischen den Religionen und auch die Öffentlichkeitsarbeit. Beispiele aus der Arbeit des scheidenden Pfarreirats sind der Aufbau der Gemeindepartnerschaft mit St. Theresa in Damongo/ Ghana, die Arbeit der ökumenischen Flüchtlingshilfe „Willkommen in Saerbeck“, die Unterstützung des Mehrgenerationenhauses, die Mitarbeit bei der Planung der Kirchensanierung, aber auch die Mitgestaltung des „ganz normalen liturgischen Jahres“.

Der Pfarreirat wird alle vier Jahre komplett neu gewählt. Zur Wahl stellen sich nun acht Mitglieder des scheidenden Gremiums und vier neue Kandidaten. Man war sich im Wahlausschuss einig, die Größe nicht auf acht Personen zu verringern, sondern beizubehalten, berichtete dessen Vorsitzender Alfons Günnigmann. Von den zwölf Kandidaten „wollen wir keinen missen“. Die Möglichkeit dazu bieten die Wahlstatuten des Bistums erstmalig mit dem Instrument der Zustimmungswahl. Jeder Wahlberechtigte kann ein bis zwölf Kreuzchen auf dem Wahlzettel machen und so seine Zustimmung oder Auswahl ausdrücken – oder sich komplett enthalten. Zugleich mit dieser Neuerung wurde das Mindestwahlalter von 16 auf 14 Jahre gesenkt.

Diese Menschen treten an

Die zwölf Kandidaten für den Pfarreirat in alphabetischer Reihenfolge:

Ludger Beermann, 66 Jahre, Lehrer im Ruhestand; Svenja Bodem, 27 Jahre, Kinderkrankenschwester; Stefanie Behring, 21 Jahre, Studentin; Renate Dahlmann, 56 Jahre, Erzieherin/Motopädin; Rita Hein, 50 Jahre, Büroangestellte/Hausfrau; Julia Kockmann, 27 Jahre, Diplomkauffrau; Christian Kälker-Ortmeier, 44 Jahre, Qualitätsmanagement, Norbert Leiting, 55 Jahre, Gärtnermeiste; Alfred Riese, 46 Jahre, Redakteur; Mechthild Winkeljann, 59 Jahre, Industriefachwirtin/Hausfrau; Angelika Stegemann, 53 Jahre Angestellte; Manuela Winter,48 Jahre, Bürokauffrau.

Zum Thema

Gewählt werden kann ab sofort per Briefwahl oder im Pfarrheim am Samstag, 11. November, 16 bis 19 Uhr und Sonntag, 12. November, 8.30 bis 16 Uhr.

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