Adventsmarkt
Gewerbe, Geschenke und Genuss

Saerbeck -

Etliche bemerkenswerte, hübsche und kuriose Details hatte der zwei Tage kurze Adventsmarkt im Dorf zu bieten, der die Vorweihnachts-Saison in der Region eröffnete und wieder Massen von Menschen auf der Suche nach Glühwein- und Geschenkestimmung nach Saerbeck lockte.

Sonntag, 26.11.2017, 17:26 Uhr aktualisiert: 26.11.2017, 17:30 Uhr
Tür zu und Ruh`: Die Almhütte mit ihren Seilbahngondeln war eine der Attraktionen.  
Tür zu und Ruh`: Die Almhütte mit ihren Seilbahngondeln war eine der Attraktionen.   Foto: Alfred Riese

Eines war besonders beachtlich: Es regnete am Freitag und am Sonntag gegen 10 Uhr, dazwischen fiel kein Tropfen Wasser vom Himmel. Ob der „Tag der offenen Kirche“ mit Lichtillumination, besinnlicher Musik und der Einladung zum Vater-unser-Gebet alle halbe Stunde in der St.-Georg-Pfarrkirche mittendrin im bunten Treiben der Grund für das perfekte Wetter war – man weiß es nicht.

Was die Organisatoren vom Verkehrsverein als Veranstalter am Sonntagmorgen wussten: Besondere Vorkommnisse Fehlanzeige, aus ihrer Sicht hat alles gut geklappt.

Was wie stets etwas störte: Freie Parkplätze ebenfalls Fehlanzeige trotz Großparkplatz an der Ortseinfahrt und Busservice in die Ortsmitte. Einkäufe sollten Saerbecker am Samstag bis 11 Uhr erledigt haben, danach waren die Plätze der Supermärkte vollgeparkt.

Zwischen den Ständen mit Holz- und Steinarbeiten, Schmuck, Adventskränzen, Teezauber und Likören und allem anderem, was Weihnachtslaune macht, war viel von Saerbeck selbst am Werk. Diese Mischung zwischen Gewerbe, Geschenken, leiblichem Genuss und Lokalen ist etwas, das den Adventsmarkt ausmacht, und sie gelang dem Verkehrsverein ein weiteres Mal.

Die Bratwurst vom Grill des Sportclubs SC Falke hilft bei der Finanzierung des neu gebauten Falke-Treffs. Das Geld für selbst gestrickte Söckchen und Kekse beim Weihnachtsmarkt-Team fließt dem Hospiz Haus Hannah zu. Der Erlös des Bücherflohmarkts in der köb-Bücherei St. Georg schafft Geld in die Kasse für neue Medien.

Reibekuchen von den Pfadfindern, Waffeln vom Eine-Welt-Kreis der St.-Georg-Pfarrgemeinde, ein Pinnchen „Bullenauge“ beim CDU-Ortsverband auf die Ledder Werkstätten, Glühwein-Pendelverkehr zwischen dem Kessel überm offenen Feuer beim Heimatverein und der St.-Florian-Hütte der Freiwilligen Feuerwehr, Bratäpfel beim DRK, handgemachte Kränze und Käse mit Rotwein bei den Partnerschaftsvereinen Ferrieres und Rietavas und mehr: Es gab viele gesellige Treffpunkte für Saerbecker und viele Gelegenheiten für auswärtige Besucher, ihr Geld in das Vereinswesen im Dorf zu investieren.

Über allem schwebte der Duft von zimtgewürztem Apfelpunsch, Wildgulasch unter dem vielversprechenden Titel „Tote Sau“, Flammlachs über offener Flamme und vielem mehr, das sich vermutlich auf der Waage rächen wird.

Schade fanden stichprobenartig Befragte, dass der „Rundlauf“ über das kurze Stück Marktstraße Richtung Auffahrt zur Kirche nicht mehr erlaubt war. Zu schmal ist das Wegestück durch den Neubau des Kreisels geworden. Der Adventsmarkt bleibt trotzdem eine runde Sache.

Adventsmarkt in Saerbeck

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