Bei der Probe
Jeder Ton muss sitzen

Saerbeck -

Sobald die erste Adventskerze in Sicht ist, laufen die Proben für die Weihnachtskonzerte des Kolping-Blasorchesters schon längst auf Hochtouren.

Samstag, 02.12.2017, 16:00 Uhr aktualisiert: 06.12.2017, 16:53 Uhr
Dirigent Uwe Krause verlangt beste Qualität von seinem Orchester, hat aber auch immer einen lockeren Spruch auf den Lippen.
Dirigent Uwe Krause verlangt beste Qualität von seinem Orchester, hat aber auch immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Foto: Tünde Kalotaszegi-Linneman

Vergangenes Jahr überreichte Lutz Bammler seinem Nachfolger Uwe Krause den Dirigentenstab, den er gekonnt einsetzte. „Ich freue mich schon sehr auf die bevorstehenden Konzerte. Wir sind richtig gut zusammen-gewachsen, und die Arbeit mit den Musikern macht wirklich viel Spaß“, verriet Krause im Gespräch.

Sehr effektiv soll auch das Probenwochenende vom 10. bis 12. November in Tecklenburg gewesen sein. „Das waren ganz fruchtbare Tage, da wir hochkonzentriert am Stück arbeiten und intensive Satzproben abhalten konnten“, erklärte Krause mit einem verschmitzten Lächeln, das jegliche Deutung offen ließ.

Zwar hat er während der Probe immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, verlangt aber beste Qualität von seinem Orchester. Das fängt schon beim Einstimmen an. Da wird solange an den Instrumenten herumgeschraubt, bis die einzelnen Töne blitzsauber sind. Da kennt er keine Gnade.

Ein kunterbuntes und ansprechendes Programm mit sinfonischer Blasmusik wie „Cassiopeia“ von Carlos Marques oder klassischer Choralmusik wie Jakob de Haans berühmtes „O Heiland reiss die Himmel auf“ erwartet die Zuhörer. Die Werke des bekannten amerikanischen Komponisten Leroy Anderson gehören zum unterhaltsamen Standardrepertoir vieler Trompeter. Wie gut er sein Instrument beherrscht, wird Nicholas Beermann als Solist in „Trumpet’s Lullaby“ zeigen. Besonders liegt Uwe Krause „Happy Xmas“, komponiert von John Lennon und sei-ner Frau Yoko Ono, am Herzen, dessen besondere Frie-densbotschaft gut zu Weih-nachten passt. Wie immer sind ebenfalls das Jugendblasorchester und der Sing-und Spielkreis unter der Leitung von Ludger Beermann dabei, die den Nachmittag mit festlichen Klängen bereichern werden.

Die Konzerte am 10., 16. und 17. Dezember in der Bürgerscheune beginnen jeweils um 15 Uhr mit einem gemütlichen Kaffeetrinken, worauf der musikalische Teil um 16 Uhr folgt. Durch das Programm führt Albert Stakenkötter.

Karten zum Preis von acht Euro für Erwachsene und ermäßigt für fünf Euro sind bei den Orchestermitgliedern und bei Buch & mehr zu erwerben.

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