Verleihung Sportabzeichen
Der Nachwuchs ist in der Überzahl

Saerbeck -

Jeder einzelne hat’s geschafft und etwas geleistet. Zusammen sind es 154 Kinder und Erwachsene, die im Sommer und Herbst für das Sportabzeichen trainierten und die Prüfungen erfolgreich ablegten.

Montag, 04.12.2017, 07:30 Uhr
Laufen, werfen, springen und mehr, das kann beim Sportabzeichen eine generationenübergreifende Sache sein, bezeugen die erfolgreichen Familien.
Laufen, werfen, springen und mehr, das kann beim Sportabzeichen eine generationenübergreifende Sache sein, bezeugen die erfolgreichen Familien. Foto: Alfred Riese

Die Zahl stieg im Vergleich zum Vorjahr um 19 und strebt nach einer kleinen Delle wieder den Höchstständen bei diesem Breitensportangebot des SC Falke zu. Bei der Verleihung der Urkunden und Anstecknadeln am Freitagabend kam der neue Falke-Treff trotz Festzeltbänken an seine Kapazitätsgrenzen.

Wieder waren die Kinder und Jugendlichen mit 84 in der Überzahl gegenüber den Erwachsenen (70). „Schön, dass ihr dabei seid“, begrüßte Bürgermeister Wilfried Roos sieben Kinder aus Flüchtlingsfamilien, die bei fast jeder Trainingsstunde auf dem Sportplatz mitmachten. Unterstützt von der ökumenischen Flüchtlingshilfe, hätten sie während des Trainings auch schwimmen gelernt. 13 Gruppen von Großeltern, Eltern und Kindern nutzten die Gelegenheit, das generationenübergreifende Familien-Sportabzeichen zu machen. Angesichts von Absolventen auch aus Emsdetten, Brochterbeck, Münster und sogar Hannover und Bonn freute sich Roos darüber, dass Auswärtige die Saerbecker Sportanlagen und das Falke-Angebot für so attraktiv halten, dass sie für das Sportabzeichen dorthin kommen. Augenzwinkernd meinte er mit Verweis auf „gestiegene Anforderungen“, dass er trotz Drängelns seitens der Veranstalters in seinem Alter die Prüfungen nicht mehr ablegen werde. Nach wie vor gelte das Sportabzeichen als Nachweis, um Bonuspunkte bei Krankenkassen zu bekommen, stellte Wilfried Roos heraus. Dafür müsse man allerdings vorher etwas leisten.

64 Menschen haben sich erstmalig dieser Herausforderung gestellt, darunter 36 Kinder und Jugendliche. „Eine erstaunlich hohe Zahl“, befand Mit-Organisatorin Elisabeth Günnigmann. Die Zahl der älteren Teilnehmer sei leicht rückläufig, wohl wegen des geforderten Mehr an Leistung für Silber und Gold. Kein Problem damit hatte Alfons Günnigmann, der mit seiner 21. Prüfung knapp vorne liegt in dieser Rangfolge. Bei den Jugendlichen liegt Hannah Kleve mit neun Urkunden vorne. Die Statistik weist Nadita Bücker mit fünf Jahren als jüngste Teilnehmerin aus; sie war zum ersten Mal dabei. Ebenfalls zum ersten Mal dabei waren drei Prüfer, die das Team zu einer „großen Truppe“ werden lassen, wie Mit-Organisatorin Elisabeth Günnigmann meinte.

Den Stellenwert des Sportabzeichens im Dorf zeigt die Reihe der Offiziellen bei der Verleihung. Neben Bürgermeister Wilfried Roos wurden die Urkunden übergeben von Monika Schmidt (CDU), Vorsitzende des Sportausschusses und seitens des Falke-Vorstands von Alfred Wennemann, Matthias Ahmann und Andre Hansmeier.

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