Kronleuchter herunter gekommen
Schreck beim Schmücken

Saerbeck -

Es ist unübersehbar in der St.-Georg-Pfarrkirche, und es war ein Schreck am ersten Adventswochenende.

Freitag, 08.12.2017, 08:00 Uhr
Eindeutig nicht da, wo er hingehört, ist der Altar-Leuchter der St.-Georg-Pfarrkirche. Er kam am vergangenen Samstag bei Arbeiten für den Adventsschmuck herunter.
Eindeutig nicht da, wo er hingehört, ist der Altar-Leuchter der St.-Georg-Pfarrkirche. Er kam am vergangenen Samstag bei Arbeiten für den Adventsschmuck herunter. Foto: Alfred Riese

Bei Arbeiten für den vorweihnachtlichen Schmuck ist am Samstag der schwere Metallleuchter über dem Zelebrationsaltar herunter gekommen. Verletzt wurde niemand, berichtete ein erleichterter Pastor Peter Ceglarek. Das Holz des Tisches und der Leuchter selbst trugen allerdings Schäden davon. Für die Gottesdienste ist nun eine improvisierte Beleuchtung installiert.

Als sich der Leuchter löste, war er gerade herab gelassen, um die Kerzen auszutauschen, die Fallhöhe deshalb gering. Zur Ursache gibt es bisher lediglich Vermutungen. Bei beiden Leuchtern entlang der Achse des Mittelgangs hatte der Tüv vor gut zwei Jahren die zuvor seit Jahrzehnten stabile Aufhängung mit Gegengewichten im Dachgewölbe bemängelt, berichtete Pastor Ceglarek. Daraufhin wurden zwei elektrische Antriebe mit Fernbedienung installiert. Nach dem Unfall hat es eine Begehung mit dem für die aktuell geplante Sanierung und Umgestaltung zuständigen Architekten gegeben. Auch das Dachgewölbe wurde begutachtet. Das Ergebnis fasst Peter Ceglarek zusammen: „An den neuen elektrischen Antrieben hat es nicht gelegen.“ Eine weitere Erkenntnis sei: Der zweite Leuchter hänge stabil.

Der Altarleuchter kam zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt herunter. Der 10-Uhr-Gottesdienst am folgenden Sonntag war nicht nur der Auftakt für die Erstkommunionvorbereitung, sondern auch Familienmesse und Kolping-Gedenktag. Die Drittklässler störten sich allerdings nicht am fehlenden Teil, das vor dem Josefsaltar auf dem Boden zwischengelagert war. Es kam in ihrem Kirchenrallye-Heft auch nicht als Suchziel vor.

Weil an dem Leuchter mit verbogenen und abgebrochenen Teilen deutliche Schäden entstanden sind, werden die Advents- und Weihnachtsgottesdienste wohl ohne ihn stattfinden. Stattdessen hat das zu Testzwecken errichtete Provisorium der Kirchenneugestaltung nun unverhofft auch noch eine provisorische Beleuchtung bekommen. Bei alledem ist es Pastor Peter Ceglarek ein Anliegen auszudrücken, wir froh er ist, dass niemand verletzt wurde. Er ist nun auf der Suche nach Sponsoren für die Reparatur des Leuchters.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5341627?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686837%2F
Nachrichten-Ticker