Adventsfeier der Frauengemeinschaft
Steine im Mittelpunkt

Saerbeck -

Zur Adventsfeier der Frauengemeinschaft kamen knapp 200 Frauen in die Bürgerscheune.

Sonntag, 10.12.2017, 13:04 Uhr
Kaffee, Kuchen, Klönen, das war ein Teil der Adventsfeier der Frauengemeinschaft kfd in der voll besetzten Bürgerscheune.
Kaffee, Kuchen, Klönen, das war ein Teil der Adventsfeier der Frauengemeinschaft kfd in der voll besetzten Bürgerscheune. Foto: Alfred Riese

„Auf dem Weg nach Bethlehem“ war die Frauengemeinschaft (kfd) St. Georg bei ihrer Adventsfeier. Es sollte ein steiniger sein. Der ebenso guten wie besinnlichen Stimmung in der weihnachtlich illuminierten und voll besetzten Bürgerscheune tat das am Freitagnachmittag keinen Abbruch, im Gegenteil. Das von vorne bis hinten selbst gemachte Programm fand großen Anklang, inklusive dem Kuchen, der als wohl einziger Bestandteil der Feier zugekauft war.

Lieder, Musik, adventliche Geschichten, teils auf Plattdeutsch, Bibeltexte und humorige Sketche wechselten sich mit Interpretationen des Unterwegs-Seins als Leitmotiv der Feier ab, die Magdalene Remke, Gisela Dinkhoff, Mechthild Teigeler, Astrid Heilker, Claudia Rüschenschmidt-Sickmann und Jutta Hubeny drei Monate lang vorbereitet hatten. Inhaltlich im Zentrum und zeitlich am Ende: Steine.

Adventsfeier der Frauengemeinschaft St. Georg

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Auf die Stufen und den Weg zum Ortsschild von Bethlehem kamen sie. Einer für den Kummer, ein für Krankheit, weitere für Behinderungen und Depression, für das Leiden unter der Schuld, Versäumtes nie wieder gutmachen zu können. Ein Stein für die ohne Hoffnung und Glauben. Dagegen setzten die Frauen das „Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht“ aus dem Buch Jessaja. Die Rolle des vom Propheten den darbenden Israeliten versprochenen rettenden Gottes übernahmen die Frauen selbst – setzten Weihnachtssterne neben die Steine, ließen es mit Kerzen Licht werden.

Das Ziel des Unterwegs-Seins? In der Adventszeit nach Bethlehem, zur Krippe, zum Kind, hieß es anfangs der Feier. Mechthild Teigeler rief aber auch auf, im Advent neue Wege zu gehen, zu Gott, zu den Mitmenschen, zu sich selbst. „Gott gebe dir Gewissheit, dass dein Leben kein Holzweg ist, sondern Sinn mahct und ins Licht führt“, wünsche Pastor Peter Ceglarek im Schlusssegen. Wohin der Weg ganz akut führte: zu einer sehr gelungenen Adventsfeier und vorzeitigen Weihnachtsgeschenken für alle.

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