Kita-Plätze
Verwaltung unter großem Zeitdruck

Saerbeck -

Sehnlichst erwartet wurden die Ergebnisse des Anmeldeverfahrens für das Kindergartenjahr 2018/2019. Jetzt wurden sie im Rat vorgestellt und bestätigten den geplanten Ausbau um 1,5 Gruppen, so Bürgermeister Wilfried Roos.

Montag, 11.12.2017, 18:30 Uhr

Die Verwaltung steht nun unter Zeitdruck. Denn spätestens am 7. Februar muss der Rat eine Entscheidung treffen, die dann zum Start des kommenden Kita-Jahres realisierbar ist.

Demnach sind laut Guido Attermeier ein Neubau sowie ein fester Anbau an eine der bestehenden Einrichtungen als kurzfristige Lösungen ausgeschlossen. „Wir haben keine andere Wahl als einen Pavillon, oder wir finden ein festes, bestehendes Gebäude, das uns angeboten wird“, so der Kämmerer. Roos beabsichtigt nun, mit den Trägern der Kitas wegen eines Pavillons zu sprechen, und parallel nach einem fertigen Gebäude Augen und Ohren offen zu halten. Die Wahrscheinlichkeit für letzteres schätzt der Bürgermeister aber unter zehn Prozent ein.

SPD-Fraktionsvorsitzender Bernd Schweighöfer fragte, ob es nicht möglich sei, die 1,5 Gruppen in den bestehenden Kitas aufzufangen. „Eine halbe Gruppe ist denkbar, 1,5 sind aber zu viel“, antwortete Roos.

Ergebnisse des Anmeldeverfahrens: Bei den Drei-bis Sechsjährigen gibt es 205 Anmeldungen für das Kindergartenjahr 2018/2019, die geplanten Plätze liegen bei 200 (die Erweiterung um 1,5 Gruppen ist bereits eingeplant). Bei den Zweijährigen kommen 49+1 Anmeldungen auf 62 geplante Plätze; bei den Null- bis Zweijährigen 23+8 Anmeldungen auf 22 geplante Plätze. Das Plus bezieht sich auf die Kinder, die voraussichtlich in der Kindertagespflege aufgrund begrenzter Platzkapazitäten keinen Platz erhalten. Das geht aus den Ergebnissen des Anmeldeverfahrens des Kreisjugendamts hervor, die im Rat vorgestellt wurden.

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