Nach dem Saertex Multicom-Brand
Das große Aufräumen

Saerbeck -

Jetzt regiert der Abrissbagger. Die Feuerwehr löschte bei Saertex Multicom am Freitag die letzten Glutnester. Gleichzeitig begannen die Aufräumarbeiten.

Freitag, 26.01.2018, 15:22 Uhr aktualisiert: 26.01.2018, 16:15 Uhr
Ein Bagger reißt  das Dach der Produktions- und Lagerhalle, damit die Feuerwehr letzte Glutnester aufspüren kann.
Ein Bagger reißt  das Dach der Produktions- und Lagerhalle, damit die Feuerwehr letzte Glutnester aufspüren kann. Foto: Alfred Riese

Während die Feuerwehr am Freitag noch mit dem Nachlöschen von Glutnestern beschäftigt war, begannen bei Saertex Multicom nach dem Brand einer Produktions- und Lagerhalle die Aufräumarbeiten.

Der Brand am Donnerstag

Das Feuer mit einer kilometerweit ziehende Rauchsäule war am Donnerstag kurz vor dem Sechs-Uhr-Schichtwechsel ausgebrochen. Sowohl die Multicom-Gebäude wie auch die Verwaltung und die Produktion der direkt nebenan liegenden Unternehmensmutter Saertex GmbH blieben nach der schnellen Evakuierung am Donnerstag menschenleer. Am Freitag um 6 Uhr nahm die Saertex GmbH den Betrieb komplett wieder auf, meldete am Vormittag Daniel Stumpp, Pressesprecher des Unternehmens. Auch den Verwaltungstrakt und nicht direkt vom Feuer betroffene Hallen von Saertex Multicom hatte die Feuerwehr freigegeben. In den Büros wurde gearbeitet, in den Hallen gelüftet und aufgeräumt. Die Produktion von Schlauch-Inlinern für Kanalsanierungen lag bei Multicom allerdings zunächst still, sagte Stumpp am Freitag.

Aufräumen nach dem Großbrand

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  • Während im Hintergrund die Aufräum- und Nachlöscharbeiten noch laufen, hatte die Feuerwehr den vorderen Teil der Halle von Saertex Multicom am Freitagmorgen wieder freigegeben.

    Foto: Alfred Riese
  • Während im Hintergrund die Aufräum- und Nachlöscharbeiten noch laufen, hatte die Feuerwehr den vorderen Teil der Halle von Saertex Multicom am Freitagmorgen wieder freigegeben.

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  • Während im Hintergrund die Aufräum- und Nachlöscharbeiten noch laufen, hatte die Feuerwehr den vorderen Teil der Halle von Saertex Multicom am Freitagmorgen wieder freigegeben.

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    Foto: Alfred Riese

Ein großer Einsatz für die Feuerwehr

„Für uns ist das Wichtigste, dass bei dem Feuer niemand verletzt wurde und für die Anwohner keine Gefahr bestand“, erklärte er. Im Laufe des Vormittags kamen Inhaber und Geschäftsführung zusammen, um die Lage zu besprechen. Inhaber Bruno Lammers hatte die Nachricht vom Brand während eines Besuchs am Saertex-Standort in Südafrika erreicht.

Der Rauch von brennendem Kunststoff und Harz war am Donnerstag bis Dörenthe, Brochterbeck und Ibbenbüren gezogen. Die Polizei hatte bis 14.30 Uhr gewarnt, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Bei den laufenden Kontrollen des Rauchs habe es „keine messbaren Werte an gefährlichen Stoffen“ gegeben, meldete am Freitag Peter Book, Pressesprecher der Saerbecker Freiwilligen Feuerwehr. Die Warnung sei erfolgt, weil das brennende Material grobe Rußpartikel freisetzte.

Ein Berg von Einsatzprotokollen in einer großen roten Kiste deutete es an: Der Brand im Industriegebiet war ein sehr großer Einsatz für die Feuerwehr. Die Saerbecker Einsatzkräfte, die teilweise seit dem frühen Morgen vor Ort gewesen waren, wurden gegen 19 Uhr nach Hause geschickt. Ab Mitternacht übernahm die Feuerwehr Saerbeck die Einsatzstelle wieder mit 40 Einsatzkräften, die anderen Feuerwehren aus dem Kreisgebiet rückten gegen 2 Uhr ab, berichtete der Saerbecker Wehrführer Udo Meiners.

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In der Nacht Glutnester bekämpft

Die gesamte Nacht hindurch bekämpfte die Feuerwehr Glutnester mit gewaltigen Mengen Löschschaum. Ein Bagger räumte dafür das Dach und Seitenwände der einsturzgefährdeten Halle weg, während das Technische Hilfswerk die Einsatzstelle ausleuchtete. Wehrführer Meiners hoffte, dass der Einsatz bis zum späten Freitagabend abgeschlossen sein würde.

Die Brandschutzwand, die die betroffene 5000-Quadratmeter-Halle in zwei gleich große Teile trennte, hat gehalten, berichtete Feuerwehr-Pressesprecher Peter Book. Der nördliche Hallenteil habe aber Rauch und Löschwasser abgekommen.

„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, mit unseren Lieferanten und Kunden alles klar zu bekommen“, erklärte Unternehmenssprecher Daniel Stumpp. Konkrete Angaben zur Schadenshöhe und zum Wiederanlaufen der Produktion konnte er noch nicht machen. Die Brandursache wird noch ermittelt.

Großbrand bei Saertex in Saerbeck

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