Schüleraustausch
Eine unerwartete Erkenntnis über die Deutsche Bahn

Saerbeck -

Tagsüber Unterricht, das war so wie immer für Antonia Fernández und José Ignacio Aravena. Ansonsten war für die beiden Chilenen sieben Wochen lang alles anders.

Sonntag, 11.02.2018, 10:30 Uhr
Chile unten links, Deutsch oben in der Mitte: (v.l.) Antonia Fernández, José Ignacio Aravena, Karl Watermann, Madeline Westermann und Henning Schlusche.
Chile unten links, Deutsch oben in der Mitte: (v.l.) Antonia Fernández, José Ignacio Aravena, Karl Watermann, Madeline Westermann und Henning Schlusche. Foto: Alfred Riese

Die Elftklässler waren Teilnehmer des jährlichen Schüleraustausches der Deutschen Schule in Temuco im Süden des südamerikanischen Lands unter anderem mit der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG). Sie lernten auf Deutsch und lebten in der Zeit bei den Gastgeber-Familien der gleichaltrigen MKG-Schüler Madeline Westermann, die selbst schon in Temuco war, und Henning Schlusche.

„Die Lehrer hier sprechen sehr gut Spanisch, die Schüler auch“, dieses Lob ließen José und Antonia vor ihre Abfahrt da. Für Henning Schlusche war der Schüleraustausch auch eine Gelegenheit, das Spanisch, das er seit Beginn der Oberstufe lernt, in der Praxis zu testen.

Die Beobachtungen der beiden jungen Chilenen: Der Unterricht läuft viel ruhiger ab, reicht aber auch viel weiter in den Nachmittag, und mit den Lehrern lässt sich gut klarkommen. José findet, dass er viel in Informatik gelernt hat, das es an seiner Schule nicht gibt. Und Antonia fand die von ihrer Schule unbekannten Sozialwissenschaften am interessantesten.

Da das Leben nicht nur aus Schule besteht, waren die Beiden mit ihren Gastgebern auch in der Freizeit unterwegs. José und Henning im Fitness-Studio und beim Volleyball, Antonia und Madeline unter anderem bei den Maltesern, wo die Austauschschülerin einen Erste-Hilfe-Kursus machte. Treffen und Touren mit den weiteren 42, über Deutschland verteilten Schülern aus Temuco standen auch auf dem Programm.

„Ihr habt eine schöne Erfahrung verpasst“, wollen die Beiden ihren Mitschülern daheim erzählen. Und dass die Eisenbahn sehr pünktlich ist in Deutschland. Zurzeit hängen José und Antonia noch eine Deutschland- und Europa-Rundreise an den Schülertausch dran.

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