Kommentar zur geplanten Volksbanken-Fusion
Unter dem Radar der Großen

Ein Kommentar zur geplanten Fusion der Volksbanken Saerbeck und Westerkappeln von Alfred Riese

Freitag, 16.02.2018, 20:00 Uhr aktualisiert: 16.02.2018, 22:14 Uhr

„Klein, aber fein“ und vor allem selbstständig, so lautete bis zuletzt das Credo der lange fusionsresistenten Saerbecker Volksbänker. Sie waren die tapferen Zwerge unter den immer weiter wachsenden Riesen der Branche. Und das war auch gut für das kleine Saerbeck, etwa bei der Energie-Bürgergenossenschaft. Dass irgendwann ein Ende kommen würde, war absehbar. Mit Westerkappeln scheint nun ein nicht viel größerer Partner gefunden, der ähnlich tickt. Das würde die Bank im Dorf lassen. Die neue Volksbank wäre immer noch sehr klein, könnte versuchen, unter dem Radar des Big Business vor Ort weiter eigene, am besten ungewöhnliche Wege zu gehen. Wer sagt denn, dass groß-fusionierte Häuser wie das ab 2020 geplanten Konglomerat aus der VR-Bank Kreis Steinfurt und den Volksbank Münster und Greven eine Erfolgsgarantie haben gegen die richtig Großen?

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