Neue Laternen
Trilux 9821 erleuchtet die Buckelpiste

Saerbeck -

Sein strammes Tempo in Sachen Sanierung und Umgestaltung der „Buckelpiste“ genannten Straße „Am Kirchplatz“ und des Dorfplatzes hält der Rat weiter ein.

Mittwoch, 21.02.2018, 11:23 Uhr aktualisiert: 21.02.2018, 11:30 Uhr
Die Trilux 9822LO leuchtet seit Beginn des Jahrtausends rund um die St.-Georg-Kirche und auf dem Kirmesplatz, das moderne Schwestermodell 9821 mit warmweißen LEDs soll am Dorfplatz die alten Schirmleuchten ersetzen.
Die Trilux 9822LO leuchtet seit Beginn des Jahrtausends rund um die St.-Georg-Kirche und auf dem Kirmesplatz, das moderne Schwestermodell 9821 mit warmweißen LEDs soll am Dorfplatz die alten Schirmleuchten ersetzen. Foto: Alfred Riese

Während die Abstimmungsgespräche wegen der Fördermittel noch laufen, machte die Politik beim Thema Beleuchtung bereits Nägel mit Köpfen und entschied sich einstimmig für neue Laternen.

Die sieben „Bega“-Schirmlampen, deren Alter auf rund 30 Jahre geschätzt wird, sollen verschwinden. Laut Verwaltung ist das Modell auch gar nicht mehr erhältlich oder aufrüstbar. Man möchte aber, wenn schon saniert wird, die Lichttechnik auf stromsparende LEDs umstellen, erklärte Florian Bücker, Vorsitzender des Planungsausschusses, in dessen jüngster Sitzung.

Die Wahl fiel auf das Lampenmodell Trilux 9821. Leuchten eines sehr ähnlichen Typs erhellen bereits den direkt an die Straße „Am Kirchplatz“ anschließenden Kirmesplatz und die Nordseite der St.-Georg-Pfarrkirche. Die neueren Modelle gibt es mit LED-Technik. Die Stromersparnis beziffert die Verwaltung mit 50 Prozent.

LEDs leuchten bereits am neuen Kreisverkehr Grevener Straße. Hier wurden während der Bauarbeiten ältere Straßenlaternen technisch und bei der Leuchtstärke aufgerüstet. Für den jetzt anstehenden Austausch fiel die Wahl allerdings auf eine wärmere Lichtfarbe. Die Lichtkegel können an der Straße auf den öffentlichen Bereich fokussiert werden, auf dem Platz auf ein Rundum-Feld. Die „dekorativen LED-Laternen“ (Verwaltungsvorlage) sind pro Stück allerdings etwa 500 Euro teurer als „nüchterne Industrieleuchten“ und schlagen mit je 2000 Euro zu Buche. 45 Prozent dieser Kosten will die Gemeinde mit Fördermitteln bestreiten.

Mit Blick auf die Straßenbeleuchtung im gesamten Dorf plant man im Rathaus seit einiger Zeit den Umstieg auf LED-Technik. Dieser „Generalaustausch“ habe einen „Zeithorizont 2019“, sagte Bürgermeister Wilfried Roos im jüngsten Planungsausschuss.

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