Landjugend mit letzter Vorstellung der plattdeutschen Komödie
Starke Zuschauerresonanz

Saerbeck -

Über 1000 Besucher lockte die plattdeutsche Komödie „Oma kennt sik bestens ut“, die die Theatergruppe der Landjugend aufführte, in insgesamt sechs Vorstellungen in den letzten vier Wochen in die Bürgerscheune.

Dienstag, 10.04.2018, 06:50 Uhr aktualisiert: 10.04.2018, 17:20 Uhr
Die sieben Schauspieler und die Helfer hinter der Bühne freuten sich über ihren Erfolg, der am Samstagabend mit der letzten Vorstellung der plattdeutschen Komödie „Oma kennt sik bestens ut“ gekrönt wurde.
Die sieben Schauspieler und die Helfer hinter der Bühne freuten sich über ihren Erfolg, der am Samstagabend mit der letzten Vorstellung der plattdeutschen Komödie „Oma kennt sik bestens ut“ gekrönt wurde. Foto: Stefanie Behring

Über 1000 Besucher lockte die plattdeutsche Komödie „Oma kennt sik bestens ut“, die die Theatergruppe der Landjugend aufführte, in insgesamt sechs Vorstellungen in den letzten vier Wochen in die Bürgerscheune. Eine große Zahl, über die sich die sieben Schauspieler und „Retterin in der Not“ Birgit Entrup sehr freuen. Sie sehen es als ein echtes Kompliment an, dass so viele Zuschauer ihre Aufführungen angesehen haben. Auch die vielen Helfer hinter der Bühne finden, dass sich die Arbeit der letzten Wochen gelohnt hat.

Das Publikum war bei jeder Vorstellung bunt gemischt: Von Kindern im Grundschulalter bis hin zu Senioren, deren Muttersprache Plattdeutsch ist, waren alle Generationen vertreten. Besonders gut angenommen wurde in diesem Jahr die Seniorenvorstellung mit 183 Zuschauern.

Zu den Aufführungen kamen längst nicht nur Saerbecker, auch Einwohner der umliegenden Ortschaften ließen sich von den schauspielerischen Talenten hinreißen. Darunter viele Gruppen und Vereine, die gemeinsam die Veranstaltungen besuchten – und das teilweise sogar mehrmals. Den dabei eingenommenen Gewinn wird die Theatergruppe an das Seniorenzentrum spenden, welches sich ein Rollfiets für die Bewohner und auch für alle anderen Saerbecker anschaffen möchte.

Die plattdeutsche Komödie beschäftigte sich mit einem Familienstreit in der Weckmeyer-Familie: Die Frauen waren sich nicht einig über die Aufteilung der Hausarbeit und die Männer hatten kaum Zeit für ihre Angetrauten. Die überraschende Schwangerschaft einer der Frauen brachte noch mehr Chaos in das Familienleben. Am Ende wendete sich jedoch alles zum Guten: Lisa und Mario freuten sich über ihr Baby und die Familie mit ihnen.

Bei der letzten Vorstellung am Samstag, die noch einige Überraschungen für Zuschauer und Schauspieler beinhaltete, bedankten sich die Akteure bei allen Helfern, die eine Aufführung des Stückes überhaupt möglich machten – vom Kassenpersonal bis zu den Stühlestellern. Als Jubilare wurden Birgit und Christian Entrup geehrt, die seit fünf Jahren zur Theatergruppe gehören.

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