Mo., 16.04.2018

Interview mit Alfons Bücker, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Neubürgertreff gibt Orientierung

Alfons Bücker, Vorsitzender der Kolpingfamilie Saerbeck, freut sich über die positive Resonanz auf den Neubürgertreff.

Alfons Bücker, Vorsitzender der Kolpingfamilie Saerbeck, freut sich über die positive Resonanz auf den Neubürgertreff. Foto: Belinda Raffel

Saerbeck - 

Mit dem Neubürgertreff haben die Gemeinde und die Kolpingsfamilie offensichtlich einen Nerv getroffen. Angesichts des Erfolgs dieser kompakten Infoveranstaltung für Zugezogene rechnet Alfons Bücker, Vorsitzender der Kolpingsfamilie als Veranstalter, mit Neuauflagen. Besonders zahlreich waren die Fragen nach Vereinen und Busverbindungen, berichtet Bücker im Interview.

Von Ralf Fritzer

Viele Informationen aus erster Hand gab es für die Neubürger bei einem Treff, zu dem die Gemeinde eingeladen hatte. Belinda Raffel sprach mit Alfons Bücker, Vorsitzender der Kolpingsfamilie, die die Veranstaltung organisierte.

Was genau ist der „Neubürgertreff“?

Alfons Bücker: Wir haben die Idee des Babytreffs übernommen und haben die Saerbecker eingeladen, die im vergangenen Jahr neu zugezogen sind.

Warum fand diese Veranstaltung statt?

Bücker: Die Idee dahinter war, dass sich die Neubürger untereinander kennenlernen, aber auch Saerbeck besser kennenlernen. Wir haben ihnen das Vereinsleben, die Gemeinde, die Angebote und die Freizeitmöglichkeiten vorgestellt, natürlich nach Alter und Interessen getrennt.

Wer war der Veranstalter?

Bücker: Die Gemeinde hat eingeladen, jedoch hat die Kolpingfamilie das Treffen organisiert.

Wie lief der Neubürger-treff ab?

Bücker: Zuerst hat die stellvertretende Bürgermeisterin Annegret Raffel eine Begrüßungsrede gehalten mit anschließendem Kaffee und Kuchen. Wir hatten vier Tische vorbereitet mit unterschiedlichen Themen: Das Dorf stellt sich vor, Angebote für Senioren, Freizeit-Kultur-Musik-Vereine und Jugend-Familie-Bildung. Jeder durfte drei der vier Tische für 10 bis 15 Minuten besuchen und sich informieren.

Was wurde an den einzelnen Tischen besprochen?

Bücker: Natürlich konnten die ganze Zeit Fragen gestellt werden. Ansonsten hatte jeder Tisch sein eigenes Programm erarbeitet und vorgestellt. Die Angebote des Mehrgenerationenhauses kamen da nicht zu kurz. Außerdem waren die Busverbindungen, verschiedene Vereine und Einkaufsmöglichkeiten enthalten.

Wer vertritt diese Tische?

Bücker: Annegret Raffel und Jürgen Hölscher übernahmen die Rolle der Gemeindevertreter und stellten sie vor. Brigitte Wolff-Vorndieck präsentierte die Angebote für Senioren. Janine Middler und ich hatten den Freizeit-Kultur-Musik-Vereine-Tisch, während Anita Beuning und meine Frau Kornelia Bücker die Jugend-Familie-Bildung präsentierten.

Welche Altersgruppe war am meisten vertreten?

Bücker: Die Hauptaltersgruppe waren junge Paare, rund um die 30 Jahre. Zwei Senioren haben uns auch besucht.

Was wurde am meisten nachgefragt?

Bückr: Eindeutig die Vereine. Sport, Musik und Ehrenamt haben viele nachgefragt. Die Gemeinde stellte oft die Busverbindungen vor.

Wie waren die Reaktionen?

Bücker: Nur positiv. Das Treffen war ein echter Erfolg mit vielen, dankenden Gesichtern.

Wo können sich diejenigen informieren, die nicht beim Neubürgertreff vor Ort waren?

Bücker: Sowohl im Rathaus als auch im Mehrgenerationenhaus sind Ansprechpartner.

Wird die Veranstaltung wiederholt?

Bücker: Bei dem Erfolg gehe ich davon aus.



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