Für die Integrationsarbeit mit Flüchtlingen
Gemeinde erhält 52 070 Euro

Saerbeck -

52 070 Euro erhält die Gemeinde Saerbeck aus dem zusätzlichen 100-Millionen-Euro-Topf, mit dem die NRW-Landesregierung die Integrationsarbeit mit Flüchtlingen unterstützt.

Sonntag, 10.06.2018, 08:30 Uhr
In einer zu Wohnraum ausgebauten Gewerbehalle im Gewerbegebiet Nord kann die Gemeinde Flüchtlinge unterbringen.
In einer zu Wohnraum ausgebauten Gewerbehalle im Gewerbegebiet Nord kann die Gemeinde Flüchtlinge unterbringen. Foto: Alfred Riese

In den Kreis Steinfurt fließen insgesamt rund 2,5 Millionen Euro.

Die Berechnungsgrundlage für die Verteilung sind die Personenzahlen in der Kommunen. Demnach lebten im Durchschnitt des vierten Quartals 2017 42 Menschen in Saerbeck, die unter das Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) fallen. Für weitere 86 Menschen galt zum Stichtag 1. Januar 2018 die Ausländer-Wohnsitz-Verordnung (AwoV). Diese Zahlen werden für die Berechnung 40:60 gewichtet. In der Summe waren das um den Jahreswechsel herum 128 Personen mit Fluchthintergrund, für die Saerbeck die aktuellen Gelder vom Land erhält.

In einer Pressemitteilung weisen die CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Kreis darauf hin, dass in NRW „die flüchtlingsbedingten Zuweisungen des Landes an die Kommunen auf insgesamt 1,6 Milliarden Euro“ steigen. Zusätzlich würden die vom Bund für 2018 angekündigten Mittel aus dem europäischen Asyl,- Migrations- und Integrationsfonds in Höhe von etwa zehn Millionen Euro an die Kommunen weitergeleitet. „Damit hält die NRW-Koalition ihr Versprechen, alle weiteren Bundesmittel an die Kommunen weiterzuleiten“, heißt es in der Pressemitteilung.

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