Generalversammlung der Raiffeisen Saerbeck-Hembergen
Warengeschäft als stärkste Säule

Saerbeck -

Das Interesse war sehr groß: Über 100 Mitglieder der Raiffeisen Saerbeck-Hembergen kamen in die Gaststätte Zurmühlen in Hembergen zur ersten ordentlichen Generalversammlung nach der Fusion der beiden Raiffeisengenossenschaften Saerbeck und Hembergen. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Ludger Entrup blickten sie zurück auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2017.

Sonntag, 24.06.2018, 22:46 Uhr aktualisiert: 24.06.2018, 22:50 Uhr
Ludger Entrup, Helmut Drüing und Michael Welp (hintere Reihe von links) bedankten sich für die langjährige Treue zur Genossenschaft bei Antonius Ahlert und Josef Nottmeier (50 Jahre), bei Reinhard Linderskamp und Willi Greiling (40 Jahre) sowie bei Reinhard Engeler (25 Jahre).
Ludger Entrup, Helmut Drüing und Michael Welp (hintere Reihe von links) bedankten sich für die langjährige Treue zur Genossenschaft bei Antonius Ahlert und Josef Nottmeier (50 Jahre), bei Reinhard Linderskamp und Willi Greiling (40 Jahre) sowie bei Reinhard Engeler (25 Jahre). Foto: Marlies Grüter

Das Interesse war sehr groß: Über 100 Mitglieder der Raiffeisen Saerbeck-Hembergen kamen in die Gaststätte Zurmühlen in Hembergen zur ersten ordentlichen Generalversammlung nach der Fusion der beiden Raiffeisengenossenschaften Saerbeck und Hembergen. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Ludger Entrup, dem Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Welp und Geschäftsführer Helmut Drüing blickten sie zurück auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2017.

„Wir konnten trotz herausfordernder Marktlage und starker Konkurrenz unsere Position vor Ort weiter festigen“, sagte Helmut Drüing. „Wir haben uns im Markt gut behauptet.“ Der Geschäftsführer belegte seine optimistische Einschätzung mit Zahlen, Daten und Fakten. Der Lagebericht für 2017 weist gegenüber dem Vorjahr einen gestiegenen Gesamtumsatz von 13,1 Millionen Euro (2016: 12,8 Millionen) aus. Bedeutender Umsatzträger ist nach wie vor das landwirtschaftliche Warengeschäft mit Futtermitteln, Agrarerzeugnissen (Getreide), Düngemitteln und Saatgut. „Hier ist es insbesondere unsere fachlich kompetente Beratung gefragt, die uns erfolgreich macht“, lobten Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtsrat das Engagement des Mitarbeiterteams. Erwirtschaftet wurde ein Jahresüberschuss von 16 400 Euro. „Die Genossenschaft ist auf dem richtigen Weg“, so Helmut Drüing. Das zeigte auch ein Blick auf die aktuelle Entwicklung des Warenumsatzes in der ersten Jahreshälfte 2018.

Zufrieden zeigten sich die Mitglieder mit der Entwicklung der Genossenschaft und erteilten Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig Entlastung. Bei den anstehenden Wahlen setzte die Genossenschaft auf Kontinuität. „Wiederwahl“ hieß es für die Aufsichtsratsmitglieder Hendrik Hermeler und Michael Welp.

Der erwirtschaftete Jahresüberschuss von 16 400 Euro wird in Gänze mit dem einstimmigen Votum der Versammlung dem Eigenkapital zugeführt. Ziel ist es, die Position der Genossenschaft zu stärken, denn beim Eigenkapital gibt es derzeit noch einen Fehlbetrag von 78 000 Euro. „Das schränkt uns in der Geschäftstätigkeit deutlich ein“, sagte Ludger Entrup und trug einen Lösungsvorschlag des Vorstandes vor: Der Vorstand empfiehlt den Mitgliedern, auf freiwilliger Basis weitere Geschäftsanteile zu erwerben. Das einzulegende Kapital für einen Geschäftsanteil beträgt 550 Euro. Auch Neumitglieder, die mit einem Geschäftsanteil in die Raiffeisen Saerbeck-Hembergen eG eintreten, sind willkommen. „Unsere Agrargenossenschaft ist unverzichtbarer Partner der Landwirtschaft und geschätzter Nahversorger für breite Bevölkerungskreise“, so Entrup. „In diesem Jahr feiern wir den 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Das ist genau die Umsetzung des Raiffeisengedankens: Was einer nicht schafft, das schaffen viele!“

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