Volksbank-Fusion
Geplante Fusion ein großes Thema

Saerbeck -

„Wir sind eine kleine, aber solide Bank und wollen uns mit einem starken Partner zusammenschließen. Ziel ist, unsere Stärke und die Nähe zum Kunden zu behalten.“ Das war die Botschaft, die Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Saerbeck der Mitgliederversammlung jetzt in der voll besetzten Bürgerscheune verkündeten.

Dienstag, 26.06.2018, 11:15 Uhr aktualisiert: 26.06.2018, 11:20 Uhr

Dass ihr Bankinstitut gut aufgestellt ist, erfuhren die Volksbankmitglieder aus dem Lagebericht für das Jahr 2017. Die Bankvorstände Ansgar Heilker und Ingo Schäfer sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Winter lieferten dazu Zahlen, Daten und Fakten. Das Jahr 2017 schloss die Volksbank mit einer Bilanzsumme von 79,2 Millionen Euro ab, eine Steigerung von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (75,6 Millionen). Das von der Bank betreute Kundenvolumen erhöhte sich um 8 Prozent auf 140 Millionen Euro. Gefragt war die Volksbank auch als Kreditgeber. Mit den herausgegebenen Kundenkrediten von 60 Millionen Euro wurden gewerbliche, landwirtschaftliche und private Investitionen finanziert. „Da ist besonders die Beratungsstärke der Volksbank gefragt“, so Ingo Schäfer. Aus dem Bilanzgewinn von 68 000 Euro werden nach einstimmigem Votum der Mitglieder die Rücklagen gestärkt und eine Dividende von 5,5 Prozent ausgezahlt.

Zufrieden zeigte sich die Versammlung mit der Entwicklung der Volksbank und erteilte Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig Entlastung. Auf Kontinuität setzten die Genossen bei den anstehenden Wahlen. Ewald Pottmeyer und Christoph Tepferd wurden für eine weitere Periode in den Aufsichtsrat wieder gewählt.

Wie sieht die Zukunft der Saerbecker Volksbank aus? „Wir mussten uns in den letzten Monaten durch die deutlich veränderten Rahmenbedingungen intensiv mit der Suche nach einem Partner auseinandersetzen“, berichteten Ansgar Heilker und Norbert Winter. Im Kreis Steinfurt ändert sich die Bankenlandschaft rasant. Der Trend geht zu großen Zusammenschlüssen. „Mit der Volksbank Westerkappeln-Wersen haben wir einen Partner auf Augenhöhe gefunden“, erklärten Heilker und Winter und diskutierten mit den Volksbankmitgliedern die Vor- und Nachteile der Fusion. „Da unsere Geschäftsgebiete nicht angrenzen, werden wir in Saerbeck weiterhin eine Filiale der neu zu gründenden Volksbank Westerkappeln-Saerbeck betreiben. Die Kundennähe bleibt erhalten“, sagte Heilker. Geplant ist die Verschmelzung für das kommende Jahr.

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