Mi., 18.07.2018

Zwei Veranstaltungen zum Ferienspaß-Auftakt Eine angenehme Abkühlungund süße Einhörner

Dieser große Rasensprenger heißt Hydroschild und wird eigentlich bei Gebäudebränden eingesetzt, um ein anderes Gebäude durch eine Wasserwand zu schützen.

Dieser große Rasensprenger heißt Hydroschild und wird eigentlich bei Gebäudebränden eingesetzt, um ein anderes Gebäude durch eine Wasserwand zu schützen. Foto: Belinda Raffel

Saerbeck - 

Wenige Tage nach dem Ende der Schule sind viele Kinder in Saerbeck schon wieder fleißig. Denn: Auch in diesem Jahr erfüllt die Kolpingsfamilie das Motto „Ferienzeit ist Ferienspaß“.

Von Ralf Fritzer

Zum Auftakt standen zwei Stunden Kunst auf dem Stundenplan. Ein weiteres Angebot erweckte eher den Eindruck von großer Pause.

Gleich am ersten Ferientag fanden zwei der 56 Aktionen parallel statt. Zum einen die „Einhorn-Kreativparty“, in der insgesamt 13 Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren Schönes zum Thema „Einhorn“ bastelten. Zur Auswahl standen Notizbücher, Einhörner mit einer Wollmähne, Einhorn-Handpuppen und Stundenpläne. Unter der Leitung von Yvonne Kamp wurden der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Für Dekorationen, Papier und ausreichend Farbe wurde gesorgt. Dabei durften Kekse in passender Einhornform mit bunten Streuseln nicht fehlen.

Am Montagvormittag fanden gleich zwei dieser „Partys“ statt. Das glasklare Ergebnis am Ende der Treffen: Eine Wiederholung muss her, weil die Einhörner „soooo süß“ sind.

Zur gleichen Zeit trafen sich 35 Kinder im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Dorf. Seitdem es den Ferienspaß gibt, veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr am ersten Ferientag einen Vormittag für Kinder. Um 9.30 Uhr begrüßte Andreas Kämmerling die kleinen Gäste und erklärte ihnen die Struktur der Freiwilligen Feuerwehr Saerbeck mit ihren drei Standorten (Dorf, Sinningen, Westladbergen). Anschließend zeigten sie einen kurzen Film und erklärten den Alltag eines Feuerwehrmannes, zu der beispielsweise auch die Fahrzeugkontrolle gehört.

Die fünf bis 13-jährigen Kinder wurden dann in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen ein Gefühl für den Ablauf, den die 110-Feuerwehrmänner und -frauen von der Alarmierung bis zum tatsächlichen Einsatz zurücklegen.

Jugendfeuerwehrleiter Uli Quooß nutze die Chance, um bei den älteren Besuchern Werbung für die Jugendfeuerwehr zu machen, in die man ab elf Jahren eintreten kann. Nach dem Probesitzen im Einsatzwagen und der kurzen Probe des Martinshorns hieß es: Wasser marsch! Andreas Kämmerling und acht weitere Helfer, darunter zwei Jugendfeuerwehrmitglieder, versorgten die Kinder mit einer angenehmen Abkühlung.



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