Mi., 25.07.2018

Erhöhte Brandgefahr: Interview über Arbeitspensum der Feuerwehr „Das Güllefass kam uns sehr gelegen“

 

  Foto: Jens Keblat

Saerbeck - 

Mit dem heißen und trockenen Wetter steigt die Brandgefahr. Redakteur Jan-Philipp Jenke sprach darüber mit Peter Book, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Saerbeck.

Von Alfred Riese

Fünf Brandeinsätze am ersten Ferientag, einer am Freitag und ein weiterer am Dienstag. Gehen die Kameraden vor dem Hintergrund, dass sie auch berufstätig sind, mittlerweile auf dem Zahmfleisch?

Peter Book: „Wir haben Glück, dass Ferienzeit ist. Einige Kameraden haben Sommerurlaub, andere kommen direkt vom Arbeitsplatz. Ich habe schon von jemanden gehört, dass er gleich wieder nach dem Einsatz zurück zur Arbeit müsse, damit er die Arbeit schafft. Auch für den Arbeitgeber ist dies beanspruchend. Aber beschwert hat sich noch keiner.“

Am Dienstag kam ein mit Wasser gefülltes Güllefass zum Einsatz. Wie muss man sich das vorstellen?

Book: „Der Lohnunternehmer braucht im Moment das Güllefass nicht. Es wurde gereinigt, und seit einer Woche steht das Wasser dort in Bereitstellung. Das Güllefass war am Dienstag in zehn bis 15 Minuten am Einsatzort. Das kam uns sehr gelegen. Denn unsere vier wasserführenden Einsatzfahrzeuge verfügen über 750 bis 2500 Liter Wasser, das Güllefass 26 000 Liter.“

Befürchten Sie weitere Brände, und wie bereiten Sie sich darauf vor?

Book: „Die Witterung gibt das her. Speziell bereiten wir uns darauf nicht vor. Wir sind grundsätzlich vorbereitet.“



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