Fr., 27.07.2018

Ein „Highlight“ des Ferienspaßes Die Kunst des Roboterbauens

Die zehn Jungen und Mädchen präsentieren ihre fertigen Roboter. Alfons Bücker (hinten, v.l.), Johannes Herfurth und der Sponsorenvertreterin Laureen Bering von der Volksbank.

Die zehn Jungen und Mädchen präsentieren ihre fertigen Roboter. Alfons Bücker (hinten, v.l.), Johannes Herfurth und der Sponsorenvertreterin Laureen Bering von der Volksbank. Foto: Belinda Raffel

Saerbeck - 

Darunter konnten sich wahrscheinlich nur die wenigsten Zehn- bis 14-Jährigen etwas vorstellen: „Robo-Fun mit Lego Mindstorms EV3 Robotern“.

Von Ralf Fritzer

Diese Ferienspaß-Aktion dauerte mit drei Tagen besonders lang und war das „Highlight“, wie Alfons Bücker, Vorsitzender der Kolpingsfamilie, sagt.

Zehn Jungen und Mädchen hatten die Gelegenheit, ihre Roboter zu bauen und zu verbessern. Unterstützung bekamen sie dabei von Johannes Herfurth, Mitarbeiter des Vereins Wespe in Westerkappeln. Er besuchte Saerbeck als Vertreter des NRW-Kulturrucksacks, der versucht, Jugendlichen in schwer zu erreichenden Zielgruppen, Kulturelles näher zu bringen.

Das Motto am ersten Tag lautete: die „Kunst des Roboterbauens“. Nach einer Vorbesprechung konnten die Jungen und Mädchen sofort loslegen. Am zweiten Tag, der unter dem Motto „Spin Art und Pointillismus“ stand, ging es ans Programmieren. „Spin Art“ ist eine abstrakte Malweise, in der der Roboter verschiedene Linien zeichnet, woraus sich ein Bild ergibt. „Pointillismus“ macht das gleiche mit Punkten. Jedoch muss man dafür dem Roboter das Vor- und Rückwärtsfahren beibringen, nämlich dies programmieren.

Am dritten und letzten Tag ging es um „Acryl Art“. Auch hier haben die Kinder die Roboter dazu bewegt, auf verschiedene Art und Weise Bilder anzufertigen. Sogar ein Fußballfeld und eine Kampfarena wurden eröffnet, in der die Roboter gegeneinander antraten.

Eine Mittagspause in der Eisdiele war täglich eingeplant. Aber: „Manchmal mussten wir die Kinder überreden oder sogar bitten, die Roboter kurz zur Seite zu legen“, erzählt Kerstin Ahlert, Mitglied der Kolpingsfamilie.



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