Sa., 28.07.2018

Regelmäßiger Treff zur E-Mobilität geplant Stromer in der Praxis:„Absolut alltagstauglich“

Dieter Ruhe (r.) und Stefan Niestegge fahren selbst E-Auto. Zu diesem Thema wollen sie eine Art Energiestammtisch auf die Beine stellen.

Dieter Ruhe (r.) und Stefan Niestegge fahren selbst E-Auto. Zu diesem Thema wollen sie eine Art Energiestammtisch auf die Beine stellen. Foto: Förderverein Klimakommune Saerbeck

Saerbeck - 

Die E-Mobilität in der Region soll in Schwung kommen: Dafür wollen sich Dieter Ruhe und Stefan Niestegge ins Zeug legen.

Die beiden Elektroauto-Enthusiasten planen jetzt einen regelmäßigen Treff für „Fahrer von Elektroautos und solche, die es werden wollen“, so Stefan Niestegge. Ihr Projekt wollen beide während des Tags der offenen Tür im Bioenergiepark Saerbeck (8./9. September) vorstellen. „Dann gibt es schon die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches“, blickt Dieter Ruhe auf den Tag der offenen Tür: „Wir haben unsere Fahrzeuge vor Ort und können aus unserem automobilen Alltag berichten. Und wer mit dem E-Auto kommt, kann hier aufladen.“ Zugleich wollen die beiden Initiatoren das Interesse an einem regelmäßigen Treff abfragen und ihn dann, nach Absprache mit den Interessenten, einrichten. „Wir wollen es ähnlich wie der Energiestammtisch machen: ein fester Termin in Saerbeck zum Erfahrungsaustausch und Gespräch, kostenlos und im lockeren Rahmen.“

Ideen haben Niestegge und Ruhe genug. „Das fängt damit an, dass man gemeinsam auf die Modelle der Autohersteller schaut oder sich gegenseitig Hilfestellung gibt bei Fragen. Oder wir stellen vor, wie man eine längere Fahrt mit den E-Auto plant“, so Ruhe, der sich als stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Klimakommune Saerbeck engagiert. Wichtig ist den Initiatoren der unabhängige Blick auf das Thema: „Wir wollen schließlich keine Autos verkaufen, sondern uns für die E-Mobilität einsetzen und auch etwas gegen die Skepsis tun, die bei diesem Thema noch unterwegs ist“, so Ruhe weiter.

Die beiden E-Autofahrer können ihr Praxiswissen aus fünf Jahren hinterm Steuer eines „Stromers“ einbringen. „Absolut alltagstauglich“, sagen Ruhe und Niestegge zu ihren Autos. Der tägliche Weg zur Arbeit sei Routine und auch längere Fahrten seien kein Problem. Niestegge: „Wer einmal elektrisch unterwegs war, will nicht wieder zurück zum Benziner oder Diesel.“

Zum Thema

Wer schon vor dem Tag der offenen Tür im Bioenergiepark Saerbeck sein Interesse bekunden will, kann gerne Kontakt aufnehmen: stefan.niestegge@web.de oder dieter.ruhe@bur-energie.de.



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