Mo., 27.08.2018

Turnier des Reitervereins St. Georg Saerbeck Jüngste reiten am Führzügel in den Mittelpunkt

Das Kommando „antraben“ gilt in der Führzügelklasse der jüngsten Turnierteilnehmer für Pferd, Reiter und natürlich auch die Eltern mit dem Zügel in der Hand.

Das Kommando „antraben“ gilt in der Führzügelklasse der jüngsten Turnierteilnehmer für Pferd, Reiter und natürlich auch die Eltern mit dem Zügel in der Hand. Foto: Alfred Riese

Saerbeck - 

Beim familiären Turnier des Reitervereins St. Georg Saerbeck ging der Franz-Josef-Ottmann-Gedächtnispreis für den besten Teilnehmer aus dem Verein an Theresa Jankord. Außerdem im Mittelpunkt des Interesses: die Führzügelklasse der Jüngsten.

Von Alfred Riese

Kleiner, gemütlicher, familiärer: So positionierte sich das Reitturnier des RV St. Georg Saerbeck unter den größeren, auch hochklassigeren, die am Wochenende in der Region gleichzeitig liefen. Dazu passt, dass dem Führzügelwettbewerb der Jüngsten am Sonntagnachmittag einiges an Wertschätzung zuteil wurde. „Sehr wichtiger Wettbewerb“, stellte Wertungsrichter Reinhard Engeler fest. „Das ist unsere Zukunft“, meinte Dr. Birgit Schuh vom Reiterverein. Opa und Oma unter den Zuschauern durften die Kleinen vom Pferderücken trotzdem – oder gerade deshalb – zuwinken.

Acht der 13 Turnierdebütanten gingen für den gastgebenden RV an den Start und zeigten ihr Talent. Hier und da riet Wertungsrichter Engeler zum locker Bleiben oder sah die Ferse noch nicht als tiefsten Punkt der Schulter-Hüfte-Linie. Auch konnte er beim Prüfen der Ausrüstung die Ton-in-Ton-Farbgebung der Accessoires nicht berücksichtigen, fand aber, dass „alles schon ganz prima aussieht“. Genauso wie beim Kommando Antraben, dass natürlich für Reiter und Pferde, aber auch für die Eltern am anderen Ende der Zügel galt. „Da kann Papa ja jetzt dein Talent fördern und dir ein Pony kaufen“, gratulierte ein Zuschauer einer der Platzierten.

Mehr als 300 Starts in 30 Wettbewerben zeigte das Turnier. Eine seiner Besonderheiten ist der Franz-Josef-Ottmann-Gedächtnispreis. Er geht an den erfolgreichsten Saerbecker Teilnehmer des Turniers. In diesem Jahr ist das Theresa Jankord. Sie qualifizierte sich dafür mit zwei zweiten Plätzen in der Stilspringprüfung Klasse E und der Dressurprüfung Klasse A*. Ihre drittbeste Platzierung auf Rang drei in der Dressurprüfung Klasse A** setzte sie vor die zweitbeste Saerbeckerin. Kira Hartken siegte in der L*-Dressur, zog mit Platz drei in der Dressurreiterprüfung Klasse L noch gleich. Den Ausschlag gab Rang vier in der A-Springpferdeprüfung. Dritte in dieser Wertung wurde Christina Nordhues.

Der höchstklassige Wettbewerb, ein M*-Springen, kam ohne Saerbecker Teilnehmer aus. Hier siegte im Stechen Marie-Sophie Oelrich auf Clear Moon vom ZRVFV Ladbergen. Der Grevener RFV-Reiter Sebastian Lang war auf PBM Catokis Son Bester in der Springprüfung Klasse L. Olympiasiegerin Ingrid Klimke vom RV St. Georg Münster stellte in Saerbeck Equitanas Firlefanz und Felize in der Dressurpferdeprüfung Klasse L vor und belegte dort die beiden ersten Plätze. Einen Sieg holte die Saerbeckerin Amelie Altepost in der L-Dressurreiterprüfung auf Vico 62. Ebenfalls ganz vorne ihre Vereinskollegin Julina Liebrecht auf Very Special B in der A**-Springpferdeprüfung. Weitere Reiter aus Saerbeck und Greven platzierten sich ebenfalls vorne.



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