Saerbecker Wehr bei der Kreisjugendfeuerwehrübung in Hörstel
320 Jugendliche zeigten, was sie gelernt haben 

Hörstel -

Schon nach 75 Minuten war die Kreisalarmübung der Feuerwehrjugend beendet. Fast alle gesteckten Aufgaben und Ziele wurden erreicht, aber der plötzlich stark einsetzende Regen zwang die angehenden Retter ihre weiteren Übungen schnell zu beenden, so der Koordinator Stephan Grüter vom Löschzug aus Hörstel.

Dienstag, 25.09.2018, 13:00 Uhr
Bei der dritten Aufgabe waren die Wehren aus Mettingen, Hörstel, Saerbeck, Tecklenburg, Ladbergen, Lengerich und Metelen im Einsatz.
Bei der dritten Aufgabe waren die Wehren aus Mettingen, Hörstel, Saerbeck, Tecklenburg, Ladbergen, Lengerich und Metelen im Einsatz. Foto: Heinrich Weßling

Zusammen mit dem Stadtjugendfeuerwehrwart Björn Dahlhaus hatten sie als Gastgeber 2018 die Jugend der Wehren im Kreis Steinfurt nach Hörstel eingeladen.

Die gesteckten Aufgaben waren in den vier Ortsteilen Dreierwalde, Bevergern, Riesenbeck und Hörstel verteilt. So waren auf dem ehemaligen Flugplatzgelände in Dreierwalde gleich mehrere Aufgaben zu gewältigen. Menschenrettung in der Halle, Wasserversorgung aus der Aa herstellen, eine Person aus einen verunfallten Pkw retten und anschließend den Brand bekämpfen.

In Bevergern auf dem Gelände der Firma Polyvlies war Menschenrettung aus einer Halle zu leisten und eine Wasserversorgung aus dem Löschteich herzustellen, sowie eine Riegelstellung zu den übrigen Hallen zu bilden.

Gleich um die Ecke in Hörstel vorm Gerätehaus an der Dornierstraße bei der Firma VHV galt es für den Feuerwehrnachwuchs (hier waren die Saerbecker dabei) erneut Menschen zu retten, dieses Mal über eine Leiter. Daneben mussten sich die jungen Helfer um die Brandbekämpfung und eine Riegelstellung zum angrenzendem Wald errichten, schilderte Einsatzleiter Andreas Rüping.

Zum Finale und anschließender Lagebesprechung trafen sich die 22 Jugendfeuerwehrteams dann im Gerätehaus in Hörstel mit rund 60 Fahrzeugen. Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Klose bedankte sich bei allen Teilnehmern. Großen Einsatz mit viel Motivation habe er bei den 320 Jugendlichen im Alter von zehn bis 18 Jahre gesehen.

Klose betonte die Bedeutung der kreisweiten Übung, die seit 2002 jedes Jahr stattfindet. Sie sei ein wichtiger Programmpunkt in Sachen Ausbildung und Nachwuchsförderung. Für die Nachwuchsretter sei es eine beliebte Veranstaltung, auf die sie das ganze Jahr hinarbeiteten. Die Jugendlichen könnten vor Ort einmal zeigen, was sie gelernt haben und sich mit anderen Kameraden messen.

Organisationleiter Stephan Grüter strahlte am Ende: „Ich bin sehr zufrieden. Alle gestellten Aufgaben wurde hervorragend gelöst. Die Jungs und Mädels waren alle toll vorbereitet und mit sehr viel Motivation bei der Sache. Die anschließende Grillwurst und das gekühlte Getränk war der Dank für ihren Einsatz.“

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