Geänderte Pläne für das Gewerbegebiet Nord II
Der Wald bleibt – und mehr Wallhecken kommen

Saerbeck -

„Deutlich verändert“ haben sich die Pläne für das neue „Gewerbegebiet Nord II“, sagte Carsten Lang vom Büro WoltersPartner aus Coesfeld im Planungsausschuss. Das ist das Ergebnis von 24 Stellungnahmen, die in einem ersten Verfahrensschritt zur Information der Öffentlichkeit und zur Beteiligung von Behörden und Träger öffentlicher Belange eingingen.

Mittwoch, 26.09.2018, 17:45 Uhr aktualisiert: 27.09.2018, 15:08 Uhr

Carsten Lang betonte die „stärkeren ökologische Rahmenbedingungen“ im neuen Plan. Entgegen der Vorentwurfsplanung wird zum Schutz der Flora und Fauna der zentrale Waldbestand nun nicht mehr mit Gewerbeflächen überplant, sondern als Waldfläche dauerhaft gesichert.

Ebenso sieht der überarbeitete Plan mehr Wallhecken vor: 750 Meter müssen entfernt werden, 1455 Meter bleiben erhalten und 1325 Meter werden neu angepflanzt. Beides habe laut Carsten Lang eine kleinere Parzellierung der Gewerbeflächen zur Folge.

Ausschussmitglied Ewald Baar von den Grünen nannte die neuen Pläne „sehr gut“ und begrüßte den „minimalistischen Eingriff in die Natur“.

Darüber hinaus wurde aufgrund einer Stellungnahme des Landesbetriebs Straßenbau eine verkehrstechnische Untersuchung in Auftrag gegeben, um die geforderte Leistungsfähigkeit der Anbindung des Gewerbegebiets an die B 219 nachzuweisen. Für eine geregelte Steuerung des Straßenverkehrs an diesem Knotenpunkt wird im Ergebnis und in Abstimmung mit Straßen.NRW unter Einbeziehung des Einmündungsbereichs Boschstraße eine Ampel mit ergänzender Abbiegespur eingerichtet.

Der Planungsausschuss gab bei einer Gegenstimme (Olaf Renk, Grüne) grünes Licht für die Änderungen bei den Entwürfen für das „Gewerbegebiet Nord II“. Das Verfahren ist nun mit dem zweiten Schritt der Planoffenlegung fortzuführen.

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