Zehntes Treffen des Albertiner-Clubs im „Markt 23“
Achtmal Albert und ein Viertel Ernst

Saerbeck -

Es ist noch Hoffnung. Fünf Alberts waren es zunächst, die sich am Kirmesmontag um 11 Uhr in einer für diese Personenzahl großzügigen Nische in der Bierbar „Markt 23“ versammelten. Der Albertiner-Club setzte schon fast zum Klagelied auf das Dahinschwinden des alten Vornamens an, da begann die Verstärkung einzutreffen.

Dienstag, 02.10.2018, 08:30 Uhr
Gut lachen haben diese acht Alberts, die sich beim traditionellen Treffen des Albertiner-Clubs am Kirmesmontag für den Erhalt des alten Vornamens einsetzten.
Gut lachen haben diese acht Alberts, die sich beim traditionellen Treffen des Albertiner-Clubs am Kirmesmontag für den Erhalt des alten Vornamens einsetzten. Foto: Alfred Riese

Gegen 11.45 Uhr rückten bereits acht Alberts gemütlich zusammen – zufrieden mit der Wirkung ihres zu drei Viertel spaßigen, zu einem Viertel ernsten Clubs, zufrieden mit sich und vor allem mit ihrem gemeinsamen Vornamen.

Zehn wären schön gewesen, und vielleicht fand sich ja im Tagesverlauf noch der eine oder andere, der auf Albert hört. Zehn, weil es das zehnte Treffen des Albertiner-Clubs am Kirmesmontag war. So erinnerten sich Albert Stakenkötter und Albert Sundermann, und so bestätigte es der „Markt 23“-Wirt Jürgen Steinberg, der nach einer sehr öffentlichen Namensverwechslung unlängst mittlerweile zwar nicht auf Albert, aber den Namen Peter hört. Siebenmal in der Bierbar, dreimal am vorherigen Standort zwei Häuser weiter habe es die Treffen gegeben, machte Jürgen Steinberg das kleine Jubiläum thekenamtlich.

In diesen Jahren zeigten, wenn schon nicht viele, so doch etliche Alberts Gesicht und Flagge für den Vornamen, erinnerte sich Albert Stakenkötter, aus den Bauerschaften, dem Dorf und auch von auswärts. Sogar an eine Albertine konnte sich Albert Sundermann erinnern. Wegen der Seltenheit des Vornamens hatte der Club zwischenzeitlich seine Zielgruppe erweitert und freut sich auch über weibliche Namensträgerinnen und zweite oder dritte Vornamen.

Gerade in letzterem Bereich sind erste Erfolge zu verzeichnen, meldete Albert Stakenkötter: Allein in der Runde am Kirmesmontag saßen zwei Opas von Enkeln mit Albert immerhin als zweitem Vornamen. Hoffnung machte auch das Nachdenken über den jüngsten Albert in Saerbeck. Im Alter von Ende 30, fand man, gebe es einen und damit die Hoffnung auf einen kleinen Albert.

Und auch wenn nicht: Acht Albert auf einem Haufen, das sind zweimal vier und damit genug für zwei Doppelkopfrunden – oder einen e.V. für die kulturelle Mission des Albert-Erhalts.

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