HK Dance Studio räumt bei Westdeutscher Meisterschaft ab
Hiphop Hurra für HK bei „Westdeutschen“

Saerbeck -

Im Fußball würde man Kantersieg sagen: 23 Treppchenplätze, davon neun Sieger gingen am Wochenende auf das Konto des HK Dance Studio. Mehr als 100 Tänzerinnen und Tänzer schickte der Saerbecker Hiphop-Trainer Habib Kajtazi in Ratingen in die Westdeutsche Meisterschaft der United Dance Organisation (UDO). Die Teams hatten sich erst im September neu gebildet. Habib Kajtazi fiel ein Stein vom Herzen.

Montag, 11.02.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 15:46 Uhr
„Lil Squad“, die jüngsten Turniertänzer des HK Dance Studios, schafften es auf Platz zwei ihrer Gruppe.
„Lil Squad“, die jüngsten Turniertänzer des HK Dance Studios, schafften es auf Platz zwei ihrer Gruppe. Foto: Belinda Raffel

„Endlich geht es wieder los!“, freut sich Philipp Kuckherm, Erfolgstänzer der Gruppe „True Fame“ des HK Dance Studio. Ein sehr langer Tag mit vielen emotionalen Hoch- und Tiefpunkten wartet auf die 110 Tänzer des Saerbecker Studios am Samstag. Zwölf Stunden voller Aufregung und Nervenkitzel sind angesagt. „Heute kriege ich wohl die Quittung für meine Taten“, sagt Hiphop-Trainer Habib Kajtazi. Er sei sehr aufgeregt, weil dies die erste Meisterschaft mit den neu gemischten Gruppen ist, die erst im September entstanden sind. „Nun werden wir sehen, ob es sich gelohnt hat oder nicht.“

Um halb acht in der Früh geht die Reise auch schon los: Mit einem ganzen Reisebus werden viele der 110 Tänzer zur Stadthalle nach Ratingen gebracht, zur Westdeutschen Meisterschaft der United Dance Organisation (UDO). Dort angekommen, dürfen sie nach einer kurzen Wartezeit den Saal betreten, in dem an diesem Tag alle Tänzer noch ihren ersten großen Auftritt erleben. Über den ganzen Tag verteilen sich die Starts in den Kategorien, die sich stets nach Alter und Leistung steigern.

Den Start für die „HK-Family“ legte die Gruppe „Lil Squad“ hin, die in der Kategorie „Teams unter 12 Jahren – Beginner“ antreten. Gefolgt von den acht Solo-Tänzern, den neun Duos und den sieben Gruppen, endet der Tag mit dem Auftritt der Gruppe „Break Out“, die in der Kategorie „Fortgeschrittene Teams über 18“ tanzt.

Nach und nach wird die Stimmung immer aufgeregter, weil die Konkurrenz immer besser und besser wird. „Wir haben dieses Jahr ein Luxus-Problem. Wir haben so viele gute Gruppen, dass sie teilweise in den Kategorien gegeneinander antreten müssen“, erklärt Lisa Kajtazi. „Trotzdem ist hier nicht eine Spur von Konkurrenzkampf zu spüren. Wir sind eben eine große Familie“, sagt sie mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen.

Das Herzklopfen vor den Siegerehrungen spürt man durch die ganze Halle. Umso schöner, dass jeder aus dem HK Dance Studio ein Erfolgserlebnis hat: Alle haben sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Das Fazit des Trainers: „Unglaublich. So ein überwältigendes Ergebnis hätte ich mir nicht mal erträumen können. Ich bin so stolz auf alle meine Tänzer“

Ergebnisse

Ein Traum wurde wahr. Mit mehreren Westdeutschen Meistern und Vize-Meistern kehrte das HK Dance Studio zurück. Mit 25 Formationen besuchte hiphop-Trainer Habib Kajtazi am Samstag die Westdeutsche Meisterschaft der „United Dance Organisation“ (UDO). Die Ergebnisse sind atemberaubend, keiner aus dem HK Dance Studio hatte mit so durchschlagendem Erfolg gerechnet.

Angefangen mit den Jüngsten vom Team „Lil Squad“, die sich gegen drei Gegner durchsetzten und in der Kategorie „Teams unter 12 – Beginner“ den zweiten Platz belegten. Greta Kubin und Franz Wameling mussten neben sieben weiteren Solo-Tänzern auch gegeneinander tanzen, belegten aber trotzdem in der Kategorie „Solos unter 12 – Beginner“ den Dritten und den zweiten Platz. Luise Wameling gewann mit ihrem Auftritt die Kategorie „Solos unter 14 – Novice“, genau wie die Duos Celina Thiemann mit Nora Behring und Franz Wameling mit Frieda Kortemann auch Westdeutscher Meister wurden.

Ich bin so stolz auf alle meine Tänzer.

Hiphop-Trainer Habib Kajtazi

Auch die Gruppen „No Rules“ und „Connected“ schalteten mit ihren professionellen Choreografien sämtliche Gegner aus und wurden für den ersten Platz ihrer Kategorie aufgerufen. Die Gruppe „Flawless“ belegte in der Kategorie „Teams unter 16 – Fortgeschrittene“ den zweiten Platz. „In der Kategorie ‚Beginner Duos unter 16‘ treten wir gleich gegen drei Duos aus den eigenen Reihen an. Da schaffen es leider nicht alle auf das Treppchen“, erklärte Duo Tänzerin und Westdeutsche Meisterin Malou Heeke. Doch wie alle merkten, schläft die Konkurrenz nie. Deswegen gingen der zweite, dritte, vierte und fünfte Platz an die Duo’s Luise Wameling mit Birthe Ortmeier, Lilly Poggemann mit Jana Bülter, Leon Fröhlich mit Ole Stanslowski und Malou Heeke mit Luca Stromberg. Lea Veith und Philip Wagner rockten die „unter 18 Beginner Duo“ Kategorie und wurden Vize-Westdeutscher Meister, genau wie Nina Steinmetz, die in der Solo Kategorie den zweiten Platz belegte, mit Alina Berghus in der Kategorie über 18 Vize-Westdeutscher Meister wurden. Sophie Terbille und Lara Niehoff erreichten den dritten Platz, genau wie Solo-Tänzerin Emily Webelsiep.

Die Moderatoren merkten nach einiger Zeit, dass ein Drittel der Turnierteilnehmer aus Saerbeck stammt. Die Aufforderung „Ratet mal, wo die nächste Gruppe herkommt“ wurde zum Running Gag. Die Erfolgssträhne wollte noch nicht aufhören, denn ebenfalls Westdeutscher Meister wurden Vanessa Juszczak, Philipp Kuckherm und die Gruppe „Click 7“ in der Kategorie „Teams über 18 – Beginner“. In derselben Kategorie belegte die Gruppe „The Pack“ den dritten Platz, genau wie die Gruppe „Break Out“ in der fortgeschrittenen Kategorie und der Solo-Tänzer Henning Meyer. Die Erfolgsgruppe „True Fame“ wurde Westdeutscher Meister und erhielt, wie alle anderen Gruppen, eine sehr herzliche, emotionale und freudige Reaktion der anderen Tänzer. Zusammengefasst sind das neun Erstplatzierte, sieben Zweitplatzierte, sieben Drittplatzierte und jeweils ein vierter und fünfter Platz. „Einige Tränen sind heute geflossen und jeder hat sein Bestes gegeben. Ich freue mich schon auf die Deutsche Meisterschaft mit der HK-Family“, sagte Habib Kajtazi.

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