Literaturtag „Am Ufer“ des VDS
Wirken Naturgedichte in der Natur anders?

Saerbeck -

„Wir wollen die Natur wieder in den Fokus setzen“, sagt Günter W. Denz, Mitglied des Vorstandszirkels des Vereins Deutscher Sprache (VDS) Region Münsterland und Umland.

Dienstag, 07.05.2019, 16:02 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 15:42 Uhr
Günter W. Denz (v.l.), Reinhildis Hegemann, Ricarda Cronemeyer, Margit Kordt, Ludger Kordt und Peter Beutgen bilden den Vorstandszirkel des Vereins Deutscher Sprache Region Münsterland und Umland.
Günter W. Denz (v.l.), Reinhildis Hegemann, Ricarda Cronemeyer, Margit Kordt, Ludger Kordt und Peter Beutgen bilden den Vorstandszirkel des Vereins Deutscher Sprache Region Münsterland und Umland. Foto: Belinda Raffel

Zusammen mit Ludger und Margit Kordt, Reinhildis Hegemann, Ricarda Cronemeyer und Peter Beutgen will er den Fans der deutschen Sprache die Lyrik etwas näher bringen. Dazu findet am 30. Juni ein Literaturtag statt, bei dem sich alles um das Thema „Natur“ drehen wird.

Mitten in einem idyllischen Naturschutzgebiet ist jeder willkommen, sich einige Naturgedichte anzuhören. „Einige werden von uns kommen, man kann sich aber auch anmelden, wenn man sein eigenes Gedicht vortragen möchte. Spontane Vorleser sind ebenso willkommen“, erklärt Günter W. Denz.

Der Literaturtag findet unter dem Leitmotto „Am Ufer“ statt und wird von der Volksbank Saerbeck e.G. gesponsert. Um 15 Uhr startet das Angebot am Hembergener Heinz-Rinsche-Turm, wobei der Ort nicht ohne Grund gewählt wurde. „Die Meisten kennen die Lyrik nur aus dem Büro oder dem Wohnzimmer. Dieses Mal möchten wir einfach schauen, ob Lyrik an verschiedenen Orten anders auf einen wirkt. Deshalb haben wir uns bewusst dafür entschieden, dass wir uns Naturgedichte mitten in der Natur anhören wollen“, sagt Peter Beutgen, ebenfalls VDS-Vorstandsmitglied.

In den vergangenen Jahren wurden andere Themen in den Fokus gesetzt. So kam es zum Beispiel zu einem internationalen Literaturtag, bei dem Gedichte in verschiedenen Sprachen und Stilen vorgetragen wurden. „Eine Familie hat sich sogar extra ihre traditionelle Kleidung angezogen und dann einen Tanz aufgeführt. Das war richtig spannend“, berichtet Günter W. Denz.

Zu dem Literaturtag am 30. Juni folgt ein informatives Rundschreiben im Mai.

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