Bürgerschützenverein Dorfbauerschaft-Middendorf
88 Schuss machten Andreas König zum König

Saerbeck -

Andreas König – wie passend - heißt der neue König des Bürgerschützenvereins Dorfbauerschaft-Middendorf.

Dienstag, 09.07.2019, 11:47 Uhr aktualisiert: 09.07.2019, 11:50 Uhr
Majestätenreihe der Bürgerschützen Dorfbauerschaft-Middendorf: Vorgelkönig Andreas König mit Frau Nicole (5. und 6. von links), und Hofstaat, links das Knubbenkönigspaar Christoph Greten und Juliane Engeler, vorne das Kinderkönigspaar Anje König und Fabian Alfers und rechts der Jubelkönig von vor 25 Jahren, Josef Beermann mit Frau.
Majestätenreihe der Bürgerschützen Dorfbauerschaft-Middendorf: Vorgelkönig Andreas König mit Frau Nicole (5. und 6. von links), und Hofstaat, links das Knubbenkönigspaar Christoph Greten und Juliane Engeler, vorne das Kinderkönigspaar Anje König und Fabian Alfers und rechts der Jubelkönig von vor 25 Jahren, Josef Beermann mit Frau. Foto: Alfred Riese

Er holte am Freitagabend recht früh gegen 22 Uhr mit dem 88. Schuss den Vogel von der Stange an der Festhalle Hövel. An der Seite hat er seine Frau Nicole und als Hofstaat Hendrik und Karin Alfers sowie Georg und Astrid Kleimeier.

Gut zwölf Stunden später am Samstag trat die Tochter des Königspaars, Anje, in dessen Fußstapfen und wurde Kinderkönigin. Sie holte sich Fabian Alfers an die Seite. Der Nachname, die Tochter, das Amt des Vogelkönigs und die Tatsache, dass Andreas König auch noch der Knubbenkönig 2018 war, trugen ihm bei den Bürgerschützen den Zusatztitel „König 4.0“ ein.

Während des Familienfrühstücks am Samstagvormittag wechselte auch die Kette des Knubbenkönigs an einen anderen Hals. Neuer Träger ist Christoph Greten, mit seiner Freundin Juliane Engeler an der Seite. Bis Samstagmittag war so die Reihe der neuen Majestäten komplett. Hinzu kommen in diesem Jahr als Jubelmajestäten Josef Beermann (Vogelkönig vor 40 Jahren), Bernhard Strotmeier (Vogelkönig vor 25 Jahren) und Elmar Greiling (Knubbenkönig vor 25 Jahren). Der junge Bürgerschützenverein Dorfbauerschaft-Middendorf hat 1978 seine ersten Majestäten ausgeschossen.

Das Ausholen am Samstagabend, erstmalig vor Hövels neuer Halle im Schulkamp, zelebrierten sie, als hätten sie Jahrhunderte Erfahrung. Dabei zeigte sich mit „Stillgestanden“, „Augen nach rechts“ und „Adjutanten, weggetreten“ auch, warum der militärische Vorstand des Schützenvereins so heißt. Ihm obliegt es unter anderem, Verfehlungen von Schützenbrüdern zu ahnden. Der falsche Stock als symbolisches Gewehr beim Antreten kostete 3,50 Euro, Zuspätkommen tut mit fünf Euro im Portemonnaie etwas mehr weh. Es sei denn, man ist selbst Major: Dann wird es teurer.

Einen herzlichen Dank hingegen gab es für Maria Hövel, die viele Jahre lang das Ausholen der Majestäten in und an ihrem Haus neben der neuen Halle beherbergt hatte. Währenddessen standen die Reihe der Majestäten unter Schirmen im Regen des Samstagabend, die Reihe der Schützenbrüder unter den Eichen am Straßenrand. Die Warnschilder vor dem Eichenprozessionsspinner konnten die Schützen nicht wirklich beeindrucken. Ebenso wenig den Spielmannszug Saerbeck-Dorf, der das Ausholen mit Defiliermarsch und Trommelwirbel begleitete.

Das Schützenfest war am Freitagabend mit einem Gottesdienst eröffnet worden. Nach Ausholen, Festumzug und Schützenball am Samstagabend endete es am Sonntagnachmittag mit einer Kaffeetafel und Kinderbelustigung.

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