Saerbecker Pfadis waren beim „World Scout Jamboree“ in den USA
Zurück vom weltgrößten Zeltlager

Saerbeck -

Für die drei Saerbecker Pfadfinder Celina Hochbaum (15 Jahre), Timo (15) und seinem Vater Peter Mersmann, die das „World Scout Jamboree“, dem alle vier Jahre stattfindenden Weltpfadfindertreffen, in den USA besucht haben, ging es anschließend auf Nachtour nach Kanada. Mit im Gepäck hatten sie viele Erlebnisse und Erfahrungen.

Freitag, 23.08.2019, 18:45 Uhr aktualisiert: 23.08.2019, 18:50 Uhr
Imposantes Bild: Mit 45 000 Teilnehmern aus über 150 Nationen war das Jamboree 2019 im US-Bundesstaat West Virginia das bislang größte Weltpfadfindertreffen.
Imposantes Bild: Mit 45 000 Teilnehmern aus über 150 Nationen war das Jamboree 2019 im US-Bundesstaat West Virginia das bislang größte Weltpfadfindertreffen. Foto: rdp/Lukas Prestele

Neben dem actionreichen Programm werden die vielen Begegnungen mit Scouts und Guides aus aller Welt in Erinnerung bleiben, berichtet Celina Hochbaum. Über 150 Nationen lebten diesen Sommer friedlich miteinander. Abendessen mit den Nachbarn aus Schweden, gemeinsames Programm mit Pfadfindern aus Neuseeland oder Abzeichentausch mit Teilnehmenden aus Brasilien: Diese Erfahrung nahmen die Jugendlichen mit nach Hause.

Das „Summit Bechtel Reserve“ hatte sich für zwei Wochen ins größte Zeltlager der Welt verwandelt. Tausende von Zelten wurden auf dem Bundeszeltplatz der Boy-Scouts of America errichtet. Die Pfadfinder aus den USA waren gemeinsam mit den Pfadfindern aus Kanada und Mexiko Gastgeber des 24. „World Scout Jamborees“. Das Wort „Jamboree“ bedeutet übersetzt „großes Treffen“ und verdeutlicht die enorme Dimension der Veranstaltung: Mit 45 000 Teilnehmern war das Jamboree 2019 das bislang größte Weltpfadfindertreffen. Aus Deutschland nahmen 1300 Pfadfinder in den Wäldern des US-Bundesstaates West Virginia teil.

„Diese große Gemeinschaft ist es, die das Jamboree so besonders macht. Hier kann man Freunde von überall auf der Welt finden“, blickt Timo Mersmann auf die Tage im „Summit Bechtel Reserve“ zurück. Das Jamboree trug damit zur Freundschaft unter den Nationen bei. Schon der Gründer der Pfadfinderbewegung, Robert Baden-Powell, wollte mit seiner Bewegung zum Frieden auf der Welt beitragen.

„Es ist ein einmaliges Erlebnis, von dem man in zehn Jahren noch erzählen kann“, sagt Celina Hochbaum: „Der Lagerplatz wurde zu einem zweitem Zuhause.”

Tiemo Slodowy, Leiter des Deutschen Kontingents, zog ebenfalls ein positives Fazit: „Es ist schön zu sehen, wie junge Menschen sich ohne Vorurteile begegnen und gemeinsam feiern. Hier sind alle einfach Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Diese Offenheit anderen gegenüber nehmen unsere Teilnehmer mit nach Hause und tragen damit zum Motto der Weltpfadfinderbewegung ‘Creating a better world‘ bei.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6868164?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686837%2F
Nachrichten-Ticker