Kirchenumbau: Fertigstellung um Ostern geplant
Vorbereitungen für den neuen Boden laufen

Saerbeck -

Die Kirchentüren sind seit Juni geschlossen. Nur, wer mit dem Umbau des Gebäudes von St. Georg zu tun hat, kommt hinein. Jetzt vermittelte Georg Teigeler, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands, einen Eindruck vom Stand der Arbeiten.

Samstag, 09.11.2019, 10:00 Uhr
Ein Blick vom Gerüst, das den Schutz für den Hochaltar trägt, in den Innenraum der St. Georg-Kirche. In den vergangenen Tagen liefen Arbeiten am Boden.
Ein Blick vom Gerüst, das den Schutz für den Hochaltar trägt, in den Innenraum der St. Georg-Kirche. In den vergangenen Tagen liefen Arbeiten am Boden. Foto: St. Georg/Alfons Sundermann

Die Kirche ausräumen, die fest montierten Kunstgegenstände gegen Staub schützen und die beweglichen auslagern, Kanzel abbauen, Hochaltar einpacken und eine Staubschutzwand zur Sakristei einziehen: Das waren die ersten Schritte, während derer es von außen den Anschein haben konnte, dass nichts passiert. Aber im Gegenteil: Mitglieder der Landjugend, des Pfarreirats und des Kirchenvorstands brachten hier ihre Muskelkraft als Eigenleistung ein.

Die eigentlichen Bauarbeiten starteten im August. Die alten Betonplatten sind mittlerweile aus dem Boden gestemmt, die Rohbauarbeiten beendet, schilderte Georg Teigeler. Aktuell laufen die Vorbereitungen für den neuen Boden. Im November beginnt die Reinigung der Decken und Wände zusammen mit den Malerarbeiten. „Dieser Teil nimmt die meiste Zeit in Anspruch“, so Teigeler.

Parallel unternimmt der erweiterte Bauausschuss der Pfarrgemeinde nach langen Vorplanungen einen zweiten Anlauf für das Beleuchtungskonzept. „Die Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden nimmt mehr Zeit in Anspruch als geplant“, begründete Teigeler den Zeitverzug. Auch aus Budgetgründen braucht es ein neues Konzept. Das Ziel bleibt gleich: Es soll neue Leuchtkörper geben, die den Innenraum besser ausleuchten, und eine digitale Steuerung. Verbesserungen bei der Akustikanlagen inklusive Möglichkeiten für Schwerhörige stehen ebenfalls weiterhin auf der Agenda, desgleichen eine neue, zukunftsfeste Ausstattung mit digitalen Anschlüssen und Strom. Gerade in der Entwicklung: „Es gibt Gedanken zur Gestaltung des Taufsteins und zum Thema Reliquien, die zurzeit in den Gemeindegremien beraten werden“, sagte Teigeler.

Die Budgetobergrenze von 660 000 Euro wolle man nicht überschreiten, so der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands. Die Fertigstellung sei um Ostern 2020 geplant, die feierliche Wiedereinweihung frühestens am Weißen Sonntag danach (19. April).

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