Sternsingeraktion in Saerbeck
Rekordverdächtiger Einsatz

Saerbeck -

Knapp 80 Sternsinger waren am Samstag im Dorf und den dazugehörigen Bauerschaften unterwegs. „Eine großartige Zahl“, findet Pastoralreferent Werner Heckmann. Beim Aussegnungsgottesdienst am Vormittag lobten er und Pfarrer Ramesh Chopparapu– auch im Namen des Pastors – das Engagement der Kinder.

Sonntag, 05.01.2020, 16:04 Uhr aktualisiert: 07.01.2020, 17:26 Uhr
In 22 Gruppen waren die knapp 80 Sternsinger am Samstag im Dorf und den dazugehörigen Bauerschaften unterwegs.
In 22 Gruppen waren die knapp 80 Sternsinger am Samstag im Dorf und den dazugehörigen Bauerschaften unterwegs. Foto: Stefanie Behring

In insgesamt 22 Gruppen hatten sie sich auf den Weg gemacht, um Spendengelder für Kinder im Libanon zu sammeln. Die Aktion stand in ganz Deutschland unter dem Motto „Frieden – im Libanon und weltweit.“

Ein großes Wort, „Frieden“, hieß es bei der als Familiengottesdienst gestalteten Messe. Mit ihrem Einsatz am Samstag hätten die Kinder in Saerbeck schon einen für sie großen Teil zum weltweiten Frieden geleistet.

Im Libanon, welches unmittelbar neben Syrien liegt, finden derzeit besonders viele Flüchtlinge Schutz. Zudem ist es von den Spuren des Bürgerkriegs von vor ungefähr 30 Jahren geprägt. Projekte, finanziert durch Sternsinger-Spendengelder, fördern hier das friedliche Zusammenleben von Kindern.

Beim Sternsingen werden Spenden von Kindern für Kinder gesammelt. Nach derzeitigem Stand sind bei der Aktion in Saerbeck 7 981,16 Euro zusammengekommen. Eine hohe Summe, die laut den Organisatoren aus der Messdienerleiterrunde in diesem Jahr möglicherweise sogar ein neues Rekordergebnis darstellen könnte. Über die Entwicklung des Spendenbetrags wird weiter berichtet.

Zur Unterstützung der Kinder waren in diesem Jahr auch einige Messdiener-Gruppenleiter auf den Straßen unterwegs. Auch viele Eltern haben ihre Kinder wieder begleitet. Alle schrieben das Segenszeichen „20*C M B*20“ an die Türen oder verteilten Zettel beziehungsweise Aufkleber mit dieser Aufschrift. „Christus mansionem benedicat“ lautet der Segen oder auf deutsch: „Christus segne dieses Haus“.

Den Segen brachten die Sternsinger am Samstag in alle Häuser, um den Menschen so ein gesegnetes Jahr 2020 zu wünschen. Dabei sangen sie das altbekannte Sternsingerlied und trugen ihre Texte zum Stern Betlehems vor. Für ihren Einsatz erhielten die knapp 80 Sternsinger am Ende des Tages eine prall gefüllte Tüte mit Süßigkeiten.

Das Vorbereitungsteam aus der Messdienerleiterrunde rund um Lea Cordes, Mareike Reckfort, Jonas Raffel und Charleen Papke hat viel Zeit in die Vorbereitung dieser Aktion investiert und freut sich besonders über dieses positive Ergebnis. Die Messdienerleiter hoffen, dass alle Häuser den Segen der Sternsinger erhalten haben.

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