Gesamtschule Saerbeck muss negative Bescheide verschicken
163 Anmeldungen für 112 Plätze

Saerbeck -

163 Anmeldungen für den kommenden fünften Jahrgang meldet die Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) in Saerbeck. 112 Plätze stehen zur Verfügung.

Montag, 10.02.2020, 19:50 Uhr aktualisiert: 11.02.2020, 16:41 Uhr
Die Leistungsspanne der Bewerber reicht auf der Notenskala von eins bis vier. 70 Kinder sind mit einer Gymnasialempfehlung oder einer eingeschränkten Gymnasialempfehlung gekommen.
Die Leistungsspanne der Bewerber reicht auf der Notenskala von eins bis vier. 70 Kinder sind mit einer Gymnasialempfehlung oder einer eingeschränkten Gymnasialempfehlung gekommen. Foto: Alfred Riese

163 Anmeldungen für den kommenden fünften Jahrgang meldet die Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG). Das sind mit 37 „wieder deutlich mehr“ als im Vorjahr (126), sagte Maarten Willenbrink, kommissarischer Schulleiter.

Die größte Einzelgruppe komme aus Saerbeck. Von 70 Viertklässlern der St.-Georg-Grundschule seien 51 oder knapp drei Viertel an der MKG angemeldet worden. Weitere größere Gruppen kommen aus Emsdetten und Greven, sagte Willenbrink. Aus Ladbergen und Kattenvenne gebe es Anmeldungen in gewohntem Umfang. Angesichts von 163 Anmeldungen für 112 Plätze sei „leider damit zu rechnen“, dass es zu negativen Bescheiden auch für Saerbecker Schülerinnen und Schüler komme, kündigte Willenbrink an.

In einem gesonderten Verfahren wurden vorab bereits Inklusion-Schülerinnen und -schüler der MKG zugewiesen, erklärte der kommissarische Schulleiter. Für das Auswahlverfahren für die verbleibenden 100 Plätze wurden zwei Töpfe gebildet. In den so genannten Leistungstopf kamen alle Bewerber, die in Kernfächern im Durchschnitt die Note zwei oder besser haben. Diese Grenznote sei vorab entsprechend der Rechtslage festgelegt worden, so Willenbrink. Dieses Verfahrensdetail ist anders als bisher. Alle weiteren Bewerber kamen laut Willenbrink in den zweiten Topf.

Erstmalig habe in beiden Töpfen gelost werden müssen, weil auch der Leistungstopf mehr Bewerber enthielt als Plätze zu vergeben waren. Das Verfahren bilde die aktuelle Leistungsverteilung im vierten Jahrgang der örtlichen Grundschule ab, erklärte Willenbrink. Im Zuge des Losverfahrens wurde auch die Nachrückerliste im Vorhinein besetzt. 2019 gab es laut Willenbrink vier Nachrücker. Einen Geschwisterbonus oder andere Bevorzugungen gebe es nicht.

Die Leistungsspanne der Bewerber reiche auf der Notenskala von eins bis vier, sagte Willenbrink. 70 Kinder seien mit einer Gymnasialempfehlung oder einer eingeschränkten Gymnasialempfehlung gekommen. Dieses „erfreuliche Leistungsniveau“ bestärke die MKG in ihrem verstärkten Fokus auf Begabtenförderung.

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