Keine gravierenden Sturmschäden in Saerbeck
„Viel ruhiger als beim Sturmtief Friederike“

Saerbeck -

Außergewöhnliche Schäden gab es in Saerbeck durch das Sturmtief Sabine nicht. In erster Linie wurden umgestürzte Bäume, herausgebrochene Äste und Holzstücke auf Nebenstrecken beseitigt.

Montag, 10.02.2020, 15:52 Uhr aktualisiert: 11.02.2020, 16:41 Uhr
„Sabine“ hat Saerbeck kräftig durchgepustet, aber keine ernsthaften Schäden angerichtet.
„Sabine“ hat Saerbeck kräftig durchgepustet, aber keine ernsthaften Schäden angerichtet. Foto: picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand

Das Sturmtief Sabine hat Saerbeck passiert, ohne größere Schäden im öffentlichen Raum anzurichten. Am frühen Montagnachmittag meldeten Gebäudemanager, Bauhof und Schule: nichts Spektakuläres.

„Wir haben am Montagmorgen alle öffentlichen Gebäude kontrolliert, es ist nichts Gravierendes passiert“, sagte Gebäudemanager Ludger Greiling.

Der Bericht der Kreisleitstelle verzeichnete keinen einzigen Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr – anders als in umliegenden Kommunen.

Sowohl die Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) wie auch die St.-Georg-Grundschule hatten den Unterrichtsbetrieb aus Sicherheitsgründen bereits am Freitagmittag abgesagt. An der MKG habe sich am Montag „kein Kind gemeldet, um betreut zu werden“, berichtete Maarten Willenbrink, kommissarischer Schulleiter. Lehrerinnen und Lehrer waren vor Ort, konnten aber andere Arbeiten erledigen.

Die benachbarte Grundschule und die Offene Ganztagsgrundschule (OGS) blieben komplett geschlossen. Die MKG hatte sich darauf eingerichtet, auch Grundschüler zu betreuen. „Es kamen aber keine“, sagte Willenbrink. Insgesamt sei die Lage „viel ruhiger als beim Sturmtief Friederike vor zwei Jahren gewesen“, so der kommissarische MKG-Schulleiter.

Die meiste Arbeit macht „Sabine“ offensichtlich dem Bauhof der Gemeinde. Seit Montagmorgen seien alle Mitarbeiter unterwegs, teilte Bauhof-Leiter Christoph Reckert mit. Die Aufräumarbeiten würden den Bauhof noch die ganze Woche beschäftigen. Außergewöhnliche Schäden gebe es allerdings nicht. In erster Linie würden umgestürzte Bäume, herausgebrochene Äste und Holzstücke auf Nebenstrecken beseitigt. Dass die Schulbusse am Montag nicht fuhren, habe das Problem verringert.

Die Pfadfinder sagten für Montagabend aus Sicherheitsgründen Gruppenstunden ab. Das Pfadiheim befindet sich auf einer baumbestandenen Fläche.

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