Kooperation von Klimakommune, Unternehmen und Einrichtungen
Berufsorientierung im Bioenergiepark

Saerbeck -

Im Bioenergiepark wird in Ausbildungs- und Studienberufen gearbeitet. Dieses Potenzial möchten die Klimakommune, Unternehmen und Einrichtungen für die Berufsorientierung von Schülern nutzen, angedockt an den Außerschulischen Lernstandort und gefördert mit Zuschüssen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Montag, 02.03.2020, 18:52 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 17:04 Uhr
Teilnehmer des ersten Treffens zum Thema Berufsorientierung im Bioenergiepark in der Gläsernen Heizzentrale.
Teilnehmer des ersten Treffens zum Thema Berufsorientierung im Bioenergiepark in der Gläsernen Heizzentrale. Foto: Gemeinde Saerbeck

Der Bioenergiepark (BEP) steht im Fokus, wenn es um die Erfolge der Klimakommune Saerbeck auf dem Weg zur CO2-Neutralität geht. Dabei gibt es noch andere Erfolgsgeschichten: der BEP als Arbeitsplatz nämlich. Ein aktuelles Projekt dazu, mit dem sich die Akteure der Klimakommune und des BEP beschäftigen, ist die Berufsorientierung für Schüler im Rahmen des außerschulischen Lernstandorts im BEP, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mitte Februar fand das erste Treffen der Beteiligten statt. Dazu zählten Unternehmen und öffentliche Einrichtungen wie die EGSt, das Unternehmen Envitec, der Landesbetrieb Wald und Forst oder auch das Unternehmen Saertex. „Im ersten Schritt wollen wir abklären: Welche Berufsfelder gibt es überhaupt im Bioenergiepark?“, so Klimakommune-Projektleiter Guido Wallraven. Dabei wurde schon klar: Im BEP sind klassische Ausbildungsberufe ebenso vertreten wie Berufe, für die ein Studienabschluss erforderlich ist.

Auch die FH Münster/Steinfurt mit ihrem Laborstandort im BEP ist beteiligt. Sie stellt sich demnächst Schülern der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule vor. Dabei können diese im Labor experimentieren und idealerweise herausfinden, ob ein Ingenieur-Studium in Frage kommt. „Ich bin davon überzeugt, dass der Bioenergiepark und verbundene Unternehmen viele attraktive Berufe bieten. Wir müssen sie nur bekannt machen“, so Guido Wallraven. Etwa bei einem Tag der Berufsorientierung im BEP.

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