Wertstoffhof am Kompostwerk öffnet am Dienstag
Zusätzliches Personal soll Andrang abfedern

Saerbeck -

Der Wertstoffhof am Kompostwerk öffnet am Dienstag, 5. Mai, wieder. Die EGST stellt sich auf großen Andrang ein und hält zur Begleitung der Grünwochen mehr Personal als sonst bereit.

Sonntag, 26.04.2020, 19:24 Uhr aktualisiert: 29.04.2020, 16:38 Uhr
Die Wiedereröffnung des Wertstoffhofes ist für die Saerbecker gleichzeitig der Start für die kostenlosen Grünwochen.
Die Wiedereröffnung des Wertstoffhofes ist für die Saerbecker gleichzeitig der Start für die kostenlosen Grünwochen.

Lange mussten die Bürger auf die Wiederöffnung des Wertstoffhofes am Kompostwerk nach Beginn der Corona-Maßnahmen warten.

Am Dienstag, 5. Mai, um 10 Uhr ist es nun soweit. Für die Saerbecker ist das auch der Start für die kostenlosen Grünwochen. Die Bürger werden deshalb gebeten, ihren Personalausweis bereit zu halten.

Die EGST stellt sich auf großen Andrang ein und hält zur Begleitung der Grünwochen mehr Personal als sonst bereit. Es muss kein Bürger befürchten, dass der Wertstoffhof wegen Überlastung wieder geschlossen wird. „Wer seinen Abfall nicht dringend entsorgen muss, braucht deshalb nicht gleich am ersten Tag den Wertstoffhof aufsuchen“, heißt es in einer Pressemitteilung der EGST. Die Grünwochen enden am 13. Juni, 13 Uhr.

Es können ab dem 5. Mai aber auch wieder kostenpflichtige Abfälle angeliefert werden. Allerdings ist keine Barzahlung möglich, sondern nur noch die Zahlung mit EC-Karte. Wegen der geltenden Abstands- und Hygienevorschriften kann es grundsätzlich zu längeren Wartezeiten kommen. Die EGST bittet die Bürger außerdem, wenn möglich einen sogenannten Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Da am Wertstoffhof in Saerbeck nicht nur die Bürger ihre Abfälle anliefern, sondern auch die Müllabfuhr, konnte die EGST nach eigenen Angaben lange den Infektionsschutz für die Müllwerker nicht gewährleisten. Wäre am Nadelöhr an der Waage im Eingangsbereich ein Infektionsherd entstanden, hätte sich innerhalb kürzester Zeit die gesamte Müllflotte im Kreis Steinfurt infizieren können und die Leerung aller Tonnen wäre gefährdet gewesen. „Die EGST dankt den Bürgern für ihr Verständnis und ihre Geduld“, schließt die Pressemitteilung.

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